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Jüdische Friedhöfe > Glossar

Glossar

(aus: Christoph Daxelmüller, „Der gute Ort“. Jüdische Friedhöfe in Bayern, Augsburg 2009 (Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur 39)

Beth Olam   Friedhof
Bar Mizwa   wörtlich „Sohn der Pflicht“, Bezeichnung für einen 13-jährigen Jungen, der vor der versammelten Gemeinde zur Thora aufgerufen wird
Chasan   Vorbeter, Sänger
Chewra Kadischa   Heilige Bruderschaft, Beerdigungsgesellschaft in jüdischen Gemeinden
Eretz Jisrael   Bezeichnung für das Gelobte Land
Guter Ort   Friedhof, (nach Kohelet 12,5: „… denn der Mensch geht hin zu seinem ewigen Haus“); auch „Haus der Lebendigen“ (nach Hiob 30, 23; „Denn ich weiß, Du wirst mich zum Tod gehen lassen, zum Haus, da alle Lebendige zusammen kommen.“)
Halacha   wörtlich „Wandel“, normativer Teil der mündlichen Lehre
Kaddisch   Totengebet
Kohen/Cohen   Priester, Angehöriger der Priesterkaste, die den Dienst im Heiligtum versehen musste
Lewajia   Bestattung
Magen David   sechszackiger Davidstern, Davidschild, Hexagramm
Mazzewa   (Plural: mazzewot) Grabstein, Grabmal
Menora   (siebenarmiger) Leuchter
Minhag   Brauch
Minjan   Versammlung von zehn erwachsenen Männern, die für einen Gottesdienst erforderlich sind
Mischna   Sammlung von Gesetzestexten
Mohel   Beschneider, der die Beschneidung der Neugeborenen vornimmt
schiwa, „Schiwe-Sitzen“   siebentäige Trauer
Schloschim   Die 30-tägige Trauerzeit; nach dem siebentägigen Schiwe-Sitzen gelten gelockerte Trauervorschriften. Für Säuglinge, die innerhalb von 30 Tagen nach der Geburt sterben, ist keine Trauerzeit einzuhalten; für die Eltern dauert die Trauerzeit ein Jahr lang. Sie schließt mit der „Jahrzeit“, dem Jahrtag des Todes, an dem gewöhnlich der Grabstein gesetzt wird.
Tahara   wörtlich: Reinigung. Waschung des Leichnams
Taharahaus   Leichenhaus, Leichenhalle
T(ho)ra   wörtlich „Lehre“; Bezeichnung für die fünf Bücher Moses