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Hörstein
(Stadtteil von Alzenau, Lkr. Aschaffenburg, Regierungsbezirk Unterfranken)
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Lage: Westliches Ortsende in Richtung Alzenau.
 
Größe: 1980 qm; solide Steinmauer rund um den Friedhof.
 
Alter: 1812, Erweiterung nach 1848. Dem Grundbuch zufolge schlossen sich bei der Anlegung des Friedhofs die Israelitischen Kultusgemeinden Hörstein und Alzenau/Wasserlos zusammen.
 
Beerdigungen: Es sind insgesamt 266, darunter viele kunstvoll gearbeitete Grabsteine erhalten. Im unteren Teil des Friedhofs befinden sich die älteren Gräber, links des Eingangs die aus der Zeit nach 1900 und rechts des Eingangs einige Kindergräber. Die letzte Beisetzung fand 1938 (Klara Aumann) statt.
 
Besonderheiten: In der Gemeinde war je eine Chewra Kaddischa für Männer und Frauen tätig.
 
Schändungen: Januar 1936, als 100 Grabsteine ungestoßen wurden, und Januar 1937.
 

Literatur: Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens, S. 67; Trüger, Michael: Jüdische Friedhöfe in Bayern (21) [Hörstein, Miltenberg, Pfaffenhausen]. In: Der Landesverband der Israelit. Kultusgemeinden in Bayern 13, Nr. 78 (Dezember 1998), S. 17-18, hier S. 17; Zingher, Oded: Ehre deine Eltern – Der jüdische Friedhof in Hörstein (Alzenauer Beiträge zur Heimatgeschichte, 2). Alzenau 2004; Werner, Constanze (Bearb.): KZ-Friedhöfe und Gedenkstätten in Bayern. „Wenn das neue Geschlecht erkennt, was das alte verschuldet …", Regensburg 2011 [allgemein zum Thema sowie Dokumentation der in der Zuständigkeit der Bayerischen Schlösserverwaltung stehenden KZ-Friedhöfe und Gedenkstätten]

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