Die Ausstellung kann in der Aula, der Schulbibliothek oder im Klassenzimmer gezeigt werden. Die Plakate sind an Wänden und auf Holzträgern leicht zu befestigen.
Die Plakate bieten sich als Basis an, um im Rahmen einer Gruppen- oder Projektarbeit weiterzuarbeiten, z.B.:
Die umfassende Internetseite zur Bayerischen Landesausstellung 2009 Wiederaufbau und Wirtschaftswunder: www.wiederaufbau.hdbg.de bietet den Schülern die Möglichkeit, weitere Informationen zu finden einzuholen. Hinweise unter Anregungen und Links
Die Plakate zu den vier
Längschnittsthemen sind gut für eine Gruppenarbeit geeignet, bei
der die Umbrüche und Entwicklungen der Epoche herausgearbeitet
werden. Hierzu können die Bilder auch ausgeschnitten und an die
Schülerinnen und Schüler verteilt werden.
Die Themen zeigen starke Gegensätze und Entwicklungslinien, die
sich bis in unsere Gegenwart fortsetzen. Die Hintergründe zu den
Bildern können von den Schülern recherchiert und präsentiert
werden. Gerade die Bezüge zur heutigen Zeit vermögen
interessante Diskussionen über den gesellschaftlichen Wandel
anzuregen.
Die mitgelieferte DVD ergänzt
und vertieft die Plakatausstellung. Sie enthält ein PDF des
vergriffenen Bildbands, einen Film zum Thema sowie Audiotracks
des Bayerischen Rundfunks:
Der Bildband „Wiederaufbau und
Wirtschaftswunder“ bietet mit seinen Kapiteln Krieg und
Zerstörung, Leben in den Trümmern, Wiederaufbau,
Wirtschaftswunder, Leben in den fünfziger Jahren
Hintergrundwissen und zahlreiche Bilder und Quellen, die die
Inhalte der Plakaten und die Längsschnitt-Themen vertiefen. Die
Texte und Quellen können z.B. den Schülerinnen und Schülern in
Auszügen zur Bearbeitung einzelner Themen gegeben werden.
Der Film „Mentalitäten im Wandel“ aus dem
Projekt: „Bayern im Umbruch – Strukturwandel in den 50er und
60er Jahren. Zeitzeugen berichten.“ bietet die Möglichkeit, im
Unterricht mit Zeitzeugeninterviews zu arbeiten. Die zehn
Beiträge beschäftigen sich mit den Veränderungen im Alltag, z.B.
der Amerikanisierung, Studentenprotesten, beruflichem Alltag,
vor allem auch die Situation der Frauen, Freizeitverhalten und
Lebensgefühl. Der Schwerpunkt liegt auf der Situation junger
Menschen in der Zeit. Immer wieder lassen sich Bezüge zur
gegenwärtigen Situation der Jugendlichen und der heutigen
Gesellschaft herstellen. Zu den Zeitzeugeninterviews stehen
neben allgemeine Informationen zum Umgang mit oral history ,
Kurzportaits der Zeitzeugen, die Wortprotokolle, Leitfragen und
Arbeitsblätter zur Verfügung, so dass sich eine ganze
Unterrichtseinheit entwickeln lässt.
Die Audiotracks des Bayerischen Rundfunks
lassen sich einzeln oder in Gruppenarbeit im Unterricht
einsetzen.