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    Kabinett- 
    ausstellung

    10. Dezember 2026 bis 24. Oktober 2027
     

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    Partie beim Eisernen Steg, 1904

    © Sammlung Birgit Kunze 

    Wo einst Fähren den Oberen Wöhrd mit einem Landesteg an der Oswaldkirche verbanden, glänzte ab 1902  in Regensburg eine Stahlbogenbrücke. Das Fährgeld war damit hinfällig, neu war aber der Brückenzoll, den man für das Überqueren der Donau beim Zollhäuschen zu entrichten hatte. Das Provisorium, 1947/48 nach der Sprengung der Original-Brücke im Zweiten Weltkrieg errichtet, ist heute noch in Betrieb und steht unter Denkmalschutz. 

    Partie beim Eisernen Steg, 1904
    Partie beim Eisernen Steg, 1904
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    Regensburg – Stadtamhof, 1907

    © Sammlung Birgit Kunze

    Mit einer Straßenbahn den ÖPNV auf der Nord-Süd-Achse stärken – ein Vorhaben, das zuletzt 2024 per Bürgerentscheid gestoppt wurde. Zwischen 1903 und 1964 war dies jedoch bereits erfolgreich umgesetzt worden, wie die Abbildung auf der Postkarte zeigt. Neben der Verbindung zwischen Stadtamhof und dem Hauptbahnhof wurden auch der Stadtosten und der Stadtwesten über eine Trasse verbunden. Weitere Linien folgten. 

    Regensburg – Stadtamhof, 1907
    Regensburg – Stadtamhof, 1907
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    Regensburger Sängerfest, 1909

    © Sammlung Birgit Kunze

    Mein lieber Herr Gesangsverein! „Ganz allein auf weiter Flur“ war der auf der Postkarte dargestellte Herr beim Regensburger Sängerfest im Juli 1909 sicher nicht. Denn auch in der Domstadt boomten ab dem 19. Jahrhundert zahlreiche Singgemeinschaften und Liedertafeln. Als bürgerliche Gegenbewegung zur Kirchenmusik stellten die Vereine bei unzähligen Wohltätigkeitskonzerten oder Festen ihr Können unter Beweis. 

    Regensburger Sängerfest, 1909
    Regensburger Sängerfest, 1909

Grüße aus dem unbekannten Regensburg

Kabinettausstellung

10. Dezember 2026 bis 24. Oktober 2027
Dauerausstellung |  Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 9–18 Uhr | Montag geschlossen

Blecherne Ecken, Domkletterer und Kartoffelkriege – Regensburg um 1900 hatte Kurioses zu bieten! Heute würden solche Motive tausendfach fotografisch festgehalten und per Kurznachricht verschickt werden. Im frühen 20. Jahrhundert fanden sie auf Postkarten ihren Weg in die Welt.
Diese waren günstiger als ein Brief, fast überall erhältlich und wurden mehrmals täglich ausgetragen. Auch in Regensburg erlebte das Medium Postkarte um 1900 einen Boom und verrät heute viel über die damalige Zeit.

Die Kabinettausstellung „Grüße aus dem unbekannten Regensburg“ im Kulturkabinett „Heimat im Kleinformat“ zeigt seltene Exemplare und echte Unikate aus dem Bestand der Sammlerin Dr. Birgit Kunze. Zutage treten dabei überraschende und eher unbekannte Geschichten aus der Domstadt.

Zur Ausstellung wird auch ein reich bebildertes HDBG Magazin erscheinen. 

Übrigens: wer auf der Suche nach Postkarten zum eigenen Heimatort ist, kann nicht nur in der zentralen Medienstation im oben genannten Kabinett in der Dauerausstellung fündig werden, sondern schon jetzt auch direkt online: Das Portal „Heimat im Kleinformat”  bietet neben den wichtigsten Statistiken und Informationen vielfältiges historisches Bildmaterial wie Ansichtskarten, Luftbilder, Ortspläne und Vieles mehr.

Weitere Informationen zu Ihrem Besuch im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg (Eintrittspreise, Anfahrt, …) finden Sie hier.