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Bayerische Landesausstellung 2013

Die Bayerische Landesausstellung „Main und Meer“ bietet Kreuzfahrten durch die wechselhafte Geschichte eines 530 Kilometer langen bayerisch-fränkischen Gewässers, das sogar an die Weltmeere angeschlossen ist. Erzählt wird vom Main, vom Wasser und von den verschlungenen Wegen zu den Ozeanen. Der Main schlüpft dabei in ganz unterschiedliche Rollen: Er ist Geheimnisträger und Winzer, Lebensspender und Unheilsbringer, Schiffsführer und Arbeitgeber, Seefahrer und Kunstschaffender – und er ist ein Visionär, der seine Blicke auch in die Zukunft richtet.

Die Bayerische Landesausstellung „Main und Meer“ ist eine ungewöhnliche Ausstellung, denn …
  • es gibt viele Aktiv- und Versuchsstationen,

  • sie wartet mit vielen multimedialen Szenerien auf,

  • sie zeigt eine Riesenreblaus,

  • sie macht Unterwassergeräusche hörbar,

  • sie bringt Kulturgeschichte und Naturwissenschaft zusammen.
Die Bayerische Landesausstellung „Main und Meer“ …
  • hebt außergewöhnliche und alltägliche Schätze aus Bayerns Flüssen,

  • schildert die Gefahren des Wassers,

  • stellt heute vergessene Wasserberufe vor wie den Leinreiter,

  • präsentiert alte und moderne Mainschiffe,

  • macht den Fluss und seine Unterwasserbewohner erlebbar,

  • geht dem Lebenselixier Wasser auf den Grund,

  • bringt Main und Wein zusammen,

  • erklärt, was Bayern mit der Aufstauung des Mittelmeers zu tun hat.
Die Bayerische Landesausstellung „Main und Meer“ lässt Bayern aber auch zur See fahren, denn …
  • es geht um die Marinebegeisterung im Königreich Bayern um 1900,

  • es werden bayerische Seefahrer, Erfinder und Merkwürdigkeiten vorgestellt, die mit den Ozeanen zu tun haben,

  • es wird das Geheimnis gelüftet, wie eine Flaschenpost von der Donau bis nach Afrika gelangte.

Der Main spülte immer wieder wertvolles Land ab. Zum Schutz wurde 1672 das Ufer bei  Bergrheinfeld mit Dämmen und Pfahlbauten gesichert. (Foto: © Staatsarchiv Würzburg, Gebrechenamt III G 56)
Karte mit Maßnahmen zum Uferschutz – 1672

Der Kleine Kreuzer S.M.S.  Nürnberg I ist Baujahr  1906 und konnte 322 Mann Besatzung aufnehmen. Er wurde im Winter 1914 während des Seegefechts bei den Falklandinseln versenkt. Die Abkürzung S.M.S. steht für „Seiner Majestät Schiff“. (Foto: © Wolfgang Höntze)
Kleiner Kreuzer S.M.S. Nürnberg I

Die Brachse gehört zur Familie der Karpfenfische und lebt in sehr langsam fließenden Flüssen mit schlammigem Grund. Sie kommt auch im Unterlauf des Mains vor. (Foto: © blickwinkel, A. Hartl)
Brachse (Abramis brama)

Die Marinebegeisterung war in Bayern in der wilhelminischen Kaiserzeit sehr groß. Das Kriegsschiff „S.M.S. Bayern“ war eines von acht Schiffen der kaiserlichen Marine mit bayerischem Namensbezug. Die Abkürzung S.M.S. steht für „Seiner Majestät Schiff“. (Foto: © Haus der Bayerischen Geschichte, Bildarchiv)
Bildpostkarte mit Jungen in Matrosenuniform vor dem Kriegsschiff „Bayern“ - um 1911

In der Bucht bei Schonungen (Schweinfurt) finden sich häufig menschliche Schädel. Sie könnten aus einer abgeschwemmten Begräbnisstätte stammen. (Foto: © Haus der Bayerischen Geschichte, Philipp Mansmann)
Flussfunde aus dem Main bei Schweinfurt. Museen und Galerien der Stadt Schweinfurt