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Über 10.000 Besucherinnen und Besucher: Ausstellung „Brennpunkt Bayern“ trifft Nerv der Zeit

Die Bayernausstellung „Brennpunkt Bayern. Hitler und der Kampf um die Demokratie“ trifft den Nerv der Zeit: Über 10.000 Besuchende an 26 Ausstellungstagen. Laufzeit noch bis 7. August 2027

Die Bayernausstellung „Brennpunkt Bayern: Hitler und der Kampf um die Demokratie“ lockte trotz Hitzewelle bereits über 10.000 Besucherinnen und Besucher in die gut klimatisierten Ausstellungsräume des Hauses der Bayerischen Geschichte in Regensburg. Die Ausstellung entwickelt sich zum Renner und trifft den Geist der Zeit, was auch die vielen Einträge im Besucherbuch zeigen. Hier heißt es zum Beispiel: „Eine wichtige Ausstellung zum richtigen Zeitpunkt“, „Ausgezeichnet konzipiert und präsentiert“ oder „Es ist wichtig, dass das Haus der Bayerischen Geschichte dieses Thema aufgegriffen hat“. Aha- und Lerneffekt inklusive: „Man kennt oft Bruchteile der Geschichte, hier bekommt man sie zusammengesetzt vorgeführt.“ Die Bayernausstellung läuft noch fast ein ganzes Jahr – bis zum 7. August 2027 (!) ist sie zu sehen. 

Kurz erklärt – die Inhalte der Ausstellung
Wirtschaftliche Krisen und politische Gewalt bedrohen in den frühen 1920er Jahren die Weimarer Republik. Zum Brennpunkt wird Bayern. Hier erringen die Nationalsozialisten erste Erfolge, scheitern aber im November 1923 mit einem Putschversuch. Im Hochverratsprozess lässt die bayerische Justiz die Rädelsführer glimpflich davonkommen. Die Bayernausstellung zeigt den Kampf um die Demokratie Anfang der 1920er Jahre und wie sich Adolf Hitler von der Zuschauer-, in die Statisten-, und schließlich in die Hauptrolle drängt. 

Wartesaal – Bayern in den 1920er Jahren
Als kostenlose Attraktion zeigt das Haus der Bayerischen Geschichte das 25-minütige Filmschauspiel „Wartesaal – Bayern in den 1920er Jahren“, von und mit Christoph Süß, sowie Luise Kinseher, Christian Springer, Max Uthoff und Helmut Schleich in den weiteren Rollen. Das mit modernster Technik produzierte Schauspiel blickt in eine Zeit der Auf- und Umbrüche aber auch der Abgründe. Der Film ist dreimal täglich um 9:30, 11 und 14 Uhr sowie nach Voranmeldung auf großer Leinwand im Donausaal zu sehen. 

Magazin zur Ausstellung
Was ist die Ordnungszelle Bayern? Wie stehen Bürgertum und Beamte zur jungen Republik? Wie entwickelt sich Adolf Hitler vom perspektivlosen Weltkriegsveteran zum Anführer der Rechtsextremen? Diesen und anderen Fragen widmen sich Expertinnen und Experten im Magazin zur Ausstellung, das für 10,00 Euro im Museumsladen und online auf www.hdbg.de erhältlich ist.