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Vorab-Präsentation des Einstiegsfilms „HYMNE“ zur Bayerischen Landesausstellung „Musik in Bayern“

„Immersiv“, im tatsächlichen Wortsinn „eintauchend“, beginnt die Bayerische Landesausstellung 2026 „Musik in Bayern“, bevor sich die Besucherinnen und Besucher auf den Ausstellungsrundgang begeben.

Erstmals hat das Haus der Bayerischen Geschichte dafür einen eigenen Kino-Kurzspielfilm in Auftrag gegeben. Am Ausstellungsort in Freyung wird dafür ein professioneller Kinosaal im Cineplex-Kino zur Verfügung stehen.

Der Film mit dem Titel „HYMNE“ kommt ohne Worte aus. Stattdessen entfaltet er seine Wirkung durch eindringliche Bilder und eigens komponierte Musik, die Optik und Akustik zu einer dichten, emotionalen Einheit verschmelzen lassen. Erzählt wird eine Geschichte, die vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart reicht und die im Bayerischen Wald wie auch in München verortet ist. Das alles verbindende Element ist die Musik.

Drehorte mit Charakter
Gefilmt wurde an fünf intensiven Drehtagen an besonderen Schauplätzen: in der wildromantischen Buchberger Leite, beim Carbidwerk Freyung, im Freilichtmuseum Finsterau mit seinen originalen Gebäuden wie Salettl, Sachl, Paul-Friedl-Haus, Tanzerhof, Petzihof und der Tafernwirtschaft D’Ehrn, im Glasdorf Arnbruck, am Wittelsbacherbrunnen in München und im Stadtpark Deggendorf. Diese Orte bringen nicht nur Authentizität, sondern auch die besondere Atmosphäre Bayerns in den Film – von ländlicher Tradition bis hin zur städtischen Moderne.

Kreative Handschrift von Regisseur und Komponist
Drehbuch und Regie übernahm Christian Lex, der die besondere „Premiere“ im Auftrag des Hauses der Bayerischen Geschichte umsetzte: Erstmals wurde ein kurzer Spielfilm als Einstieg in eine Bayerische Landesausstellung verwirklicht. Unterstützt wurde er von Regieassistent Florentin Dotzauer, die Kamera übernahm Lukas Nicolaus.

Christian Lex selbst holte Florian Burgmayr ins Projekt, der die Musik komponierte. Die beiden verbindet eine langjährige Zusammenarbeit, unter anderem bei den Helmbrecht-Festspielen zum 1000-jährigen Jubiläum Burghausens 2025. Burgmayr denkt – so Lex – „um die Ecke, lautmalerisch“. Seine Kompositionen greifen Musikstile der 1930er- und 1950er-Jahre ebenso auf wie Klänge der Neuzeit. Damit entsteht ein durchkomponiertes Werk, das den Film von Anfang bis Ende trägt.

Große Resonanz in der Region
Für die Szenen in den historischen Settings wurden zahlreiche Komparsinnen, Komparsen und Kleindarstellerinnen sowie Kleindarsteller aus der Region gesucht. Die Resonanz war überwältigend, wie Produzent Andreas Schmidbauer betont: „Wir waren begeistert von der Vielzahl an Bewerbungen und vom großen Interesse, Teil dieses besonderen Projekts zu werden.“

Von der Idee zum fertigen Film
Bevor die Kameras liefen, lag eine intensive Vorbereitungszeit von eineinhalb Jahren hinter dem Team – von der ersten Idee über das Drehbuch, die Auswahl der Drehorte und Darstellerinnen und Darsteller bis hin zur Organisation der Dreharbeiten. Nun ist der Film fertiggestellt, um ab dem 25. April 2026 in Freyung Besucherinnen und Besucher auf die Bayerische Landesausstellung 2026 „Musik in Bayern“ des Hauses der Bayerischen Geschichte einzustimmen.