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Eine Feuerwache wird zum Ausstellungsort

Vorgestern hat sich das FeuerHaus in Aichach, einer der beiden Spielorte der Bayerischen Landesausstellung 2020, auch von außen in einen Ausstellungsort verwandelt.

Mauer und Turm – die prägenden Elemente einer Stadt
Am Montag wurden die Stadtsilhouetten bereits angeliefert: vor dem Feuerhaus in Aichach standen eine riesige grüne Turmspitze, ein roter Zwiebelturm und ein orangefarbener Spitzturm bereit zur Montage.
Vorgestern früh kam dann der Autokran zum Einsatz: er hievte die mehrere tonnenschwere hölzerne Turmspitze auf den Schlauchturm des Feuerwehrhauses. Die anderen beiden Holzsilhouetten wurden im Laufe des Vormittags am Turm befestigt. So ist das FeuerHaus als Ausstellungsort der Bayerischen Landesausstellung nun schon von Weitem gut sichtbar.
Im Laufe der nächsten Woche wird die Wagenhalle der ehemaligen Feuerwache mit Gerüstkonstruktionen und Streckmetallflächen verkleidet werden, im Bau befindliche Fachwerkgiebel werden ebenfalls noch dazu kommen. Die prägenden Elemente einer mittelalterlichen Stadt – Mauer und Turm – werden das FeuerHaus zieren und den Eindruck von Stadt als Prozess vermitteln.

Im Inneren – ein medialer Ausstellungsparcours entsteht
Natürlich wird auch im Inneren des FeuerHauses fleißig gearbeitet: Der moderne Zweckbau verwandelt sich in eine richtige Ausstellungsfläche. Böden sind verlegt, Wände eingezogen und gestrichen, Lampen installiert und erste Medienelemente werden montiert. Für die Besucherinnen und Besucher bietet das FeuerHaus einen Parcours immer neuer Raumeindrücke mit einem Wechsel medialer und analoger Vermittlungstechniken. 
So startet der Rundgang zum Beispiel mit dem Filmerlebnis „Von der Burg zur Stadt“. Auf zwei Ebenen verbinden sich Real- und Zeichentrickfilm und präsentieren die Ergebnisse archäologischer und historischer Spurensuche.

Der Rundgang endet dann wieder in Aichach und zwar im Mai 1914. Damals besuchte das bayerische Königspaar die Stadt, die zu diesem Zweck detailliert dokumentiert wurde. Dieses Bildmaterial war der Ausgangspunkt für die Erstellung eines Stadtmodells von Aichach für das Jahr 1914. Dieses in Zusammenarbeit mit der TU München in 3D-Druck erstellte Stadtmodell ermöglicht es dank zusätzlicher Aufprojektionen, die weitere Geschichte einer typischen „Wittelsbachergründung“ zu erzählen.

Ab 29. April in der Bayerischen Landesausstellung 2020 zu sehen!

Vorverkaufskarten sind zu haben

Da in nicht einmal mehr ganz 90 Tagen die Bayerische Landesausstellung in Aichach und Friedberg ihre Pforten öffnen wird, gibt es ab sofort Eintrittskarten für die Bayerische Landesausstellung im Vorverkauf.

Die Karten für 12,00 € pro Ticket (9,00 € ermäßigt) können in Online-Laden/Shop des Hauses der Bayerischen Geschichte unter www.shop.hdbg.de (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.

Mit der Kombikarte können die beiden Spielorte der Landesausstellung, die Dauerausstellung des Museums im Wittelsbacher Schloss Friedberg, das Wittelsbacher Museum im Unteren Tor in Aichach und das Stadtmuseum Aichach besucht werden.

Appetit machen auf die Bayerische Landesausstellung 2020

Am Freitag, den 17. Januar 2020 lud das Landratsamt Aichach-Friedberg zur Einstimmung auf die Bayerische Landesausstellung ins Wittelsbacher Schloss nach Friedberg ein. Nach einem ersten Auftakttermin am Burgplatz in Oberwittelsbach im Jahr 2019 gab es bei der zweiten Station der Tour erste Einblicke in die entstehende Bayerische Landesausstellung. Aus dem Team des HdBG zeigte Projektleiter Dr. Peter Wolf Gestaltungsentwürfe für die verschiedenen Räume des Schlosses. Außerdem ging der Kreisheimatpfleger des Landkreises Aichach-Friedberg, Dr. Hubert Raab, auf die Geschichte des Schlosses Friedberg ein. Mit guter Verpflegung und exzellenter musikalischer Unterhaltung durch das Gitarrenquartett bestehend aus Jonathan Braun, Paul Feige, Jacob Kramer und Cedric Penn nahmen zahlreiche Gäste diesen Termin wahr. Geplant ist ein weiterer Appetit-Macher im April, zu dem es dann exklusive Einblicke ins FeuerHaus in Aichach geben wird.