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„100 Schätze aus 1000 Jahren“ – da denkt man aus pädagogischer Sicht zunächst an das Fach Geschichte. Und es stimmt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in der Bayerischen Landesausstellung einen Überblick zur bayerischen Geschichte von der Erstnennung im 6. Jahrhundert bis zur Gründung des modernen Bayerns um 1800. Sie begegnen prägenden Persönlichkeiten, erhalten Einblicke in entscheidende Prozesse, Zäsuren und Strukturen der Geschichte von Altbayern, Schwaben und Franken, lernen aber auch Menschen vergangener Jahrhunderte in ihrer alltäglichen Lebenswelt kennen. Und dies bei einer starken Objektorientierung. Auch das Element der „Geschichtserzählung“ hat in der Ausstellung hohe Bedeutung.

Darüber hinaus bietet die Regensburger Schau für viele weitere Schulfächer Anknüpfungspunkte, ob für Religion, Wirtschaft, Kunst oder auch Latein, um nur einige zu nennen. Überblicke sind hier ebenso möglich wie „Tiefenbohrungen“ zu bestimmten Zeitabschnitten oder Themenfeldern. Wie lassen sich zentrale wirtschaftliche Entwicklungen an den Objekten erkennen? Welche Bedeutung hatte das konfessionelle Element in früheren Zeiten? Wie kann man künstlerische Entwicklungen an den Gegenständen ablesen und aus diesen ableiten? Was waren Modeerscheinungen früherer Jahrhunderte? Unter welchen Einflüssen stand Bayern im Laufe seiner Geschichte? Dies sind nur wenige Fragen, die in der und an die Ausstellung und ihre „Schätze“ gestellt werden können.

Lehrerfortbildungen informieren in regelmäßigen Abständen bayernweit über die Inhalte der Ausstellung, didaktische Anknüpfungspunkte, Lehrplanbezüge und Besuchsprogramme. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung unter: fibs.alp.dillingen.de.

Weitere Informationen finden Sie ebenso in unserem Lehrer-Newsletter.

Ansprechpartner

PD Dr. Christof Paulus
Haus der Bayerischen Geschichte
Tel.: 0821 / 3295 -131
Fax: 0821 / 3295 -220
E-Mail: christof.paulus(at)hdbg.bayern.de