© Bayerischer Landtag, München
Hellmuth, Dr. Otto
Geboren: Markt Einersheim, Bezirksamt Scheinfeld, 22.07.1896
Gestorben: Reutlingen, 20.04.1968
Beruf(e)/Ämter: Zahnarzt
Wohnort(e): Marktbreit a.Main
Konfession: katholisch
Parteizugehörigkeit: Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)

Mitgliedschaft im
Bayer. Parlament:
Landtag: 1928-1933
Informationen zu den Landtagen bzw. Legislaturperioden:
Der Landtag 1928-1932 (4. Wahlperiode)  Der Landtag 1932-1933 (5. Wahlperiode)  Der 'gleichgeschaltete' Landtag von 1933 
Der Landtag 1928-1932 (4. Wahlperiode):
Stimmkreis:
  • Stkr.Kitzingen-Gerolzhofen,Ebern-Haßfurt-Hofheim,Schweinfurt,Hammelburg-Kissingen,Rhön/Ufr
Der Landtag 1932-1933 (5. Wahlperiode):
Stimmkreis:
  • Stkr.Würzburg I,Würzburg II-Ochsenfurt,Kitzingen-Gerolzhofen/Ufr
Der 'gleichgeschaltete' Landtag von 1933:
Stimmkreis:
  • Stkr.Würzburg I,Würzburg II-Ochsenfurt,Kitzingen-Gerolzhofen/Ufr

Biogramm:
  • 1922 Eintritt in die NSDAP
  • Ab 1926 Stadtrat in Marktbreit
  • Ab 1927 Herausgeber und verantwortlicher Schriftleiter der Tageszeitung "Mainzeitung"
  • Herausgeber des Gauorgans der NSDAP von Unterfranken "Nationale Stimme"
  • Ab Oktober 1928 Gauleiter von Unterfranken
  • Nov. 1933 Mitglied des Reichstags
  • 1933 Reichsstatthalter in Sachsen
  • SA-Standartenführer
  • Obergruppenführer des NSKK (Nationalsozialistisches Kraftfahrerkorps)
  • 1934 Regierungspräsident für den Bezirk Unterfranken
  • Nov. 1940 Gauwohnungskommissar
  • Ab 1942 Reichsverteidigungskommissar
  • 1947 zu lebenslänglicher Haft verurteilt, 1954/55 begnadigt, danach wieder als Zahnarzt tätig
GND: 122215087
Literatur/Quellen:
  • Probst, Robert, Die NSDAP im Bayerischen Landtag 1924-1933, Frankfurt a.M. u.a. 1998 [=Münchner Studien zur neueren und neuesten Geschichte, 19], S. 232 u. 234

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