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Grillenberger, Karl
Geboren: Zirndorf, Bezirksamt Fürth, 22.02.1848
Gestorben: München, 19.10.1897
Beruf(e)/Ämter: Schlosser
Redakteur
Wohnort(e): Nürnberg
Konfession: evangelisch, später freireligiös
Polit. Richtung: Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Mitgliedschaft im
Bayer. Parlament:
Kammer der Abgeordneten: 1893-19.10.1897
Informationen zu den Landtagen bzw. Legislaturperioden:
32. Landtag: 1893-1899 (17. Wahlperiode 1893-1899) 
32. Landtag: 1893-1899 (17. Wahlperiode 1893-1899):
Stimmkreis:
  • Wkr.Nürnberg/Mfr
Mandatsunabhängige Funktionen:
Mitgliedschaft in anderen Parlamenten:
  • Okt. 1881-19.10.1897 Mitglied des Deutschen Reichstags - WK 1 Mfr.

Biogramm:
  • Sohn eines Volksschullehrers und Kantors
  • 1854-1861 Volksschule in Zirndorf, Ansbach, München
  • 1861-1864 Lehre zum Schlosser und Spengler in Schweinau
  • Wanderjahre als Geselle, dabei in Bern Anschluss an die Sozialistische Bewegung
  • seit 1869 Mitglied der Gewerkschaftsbewegung
  • seit 1869 Mitglied der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) (einer der Vorläufer der SPD)
  • seit 1871 Engagement in der Sozialistischen Bewegung in Nürnberg
  • 1873-September 1874 nebenamtlicher Mitarbeiter am "Demokratischen Wochenblatt" bzw. "Social-Demokratischen Wochenblatt" in Fürth
  • bis 1874 als Schlosser tätig, zuletzt Werkmeister in der Gasfabrik in Forchheim
  • seit 1874 verheiratet
  • 1874 Kandidat der SDAP für die Wahl zum Deutschen Reichstag
  • 1874-1895 Geschäftsführer bzw. Korrektor des Genossenschaftsbuchverlags bzw. der Genossenschaftsdruckerei in Nürnberg
  • Oktober 1874-September 1878 Redakteur des "Nürnberg- Fürther Social-Demokraten"
  • 1877 Kandidat der Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) für die Wahl zum Deutschen Reichstag
  • 1878 Kandidat der SAP für die Wahl zum Deutschen Reichstag
  • Oktober 1878-19.10.1897 bis zu seinem Tode Geschäftsführer und Redakteur der "Fränkischen Tagespost" in Nürnberg
  • Oktober 1881-19.10.1897 Mitglied des Deutschen Reichstags (bis 1890 SAP, ab 1890 Umbenennung der SAP in SPD); verstorben am 19.10.1897
  • 1884-19.10.1897 Vorstandsmitglied der SP-Reichstagsfraktion; verstorben am 19.10.1897
  • 1884 Mitglied des Zentralwahlkomitees der SPD
  • 1887 Mitglied des Zentralwahlkomitees der SPD
  • 1890 Mitglied des Zentralwahlkomitees der SPD
  • 1884 Mitbegründer der Metallarbeiterzeitung
  • 1893-19.10.1897 Mitglied der Kammer der Abgeordneten des Deutschen Reichstags (SPD); verstorben am 10.10.1897 – Nachfolger: Segitz, Martin
  • 1894 Gründer des ersten Arbeitersekretariats in Nürnberg
  • Nachruf (StB Bd. 461, S. 227)
GND: 119487330
Literatur/Quellen:
  • Maximilianeum 9 (1997), 8, S. 90.
  • http://zhsf.gesis.org/biosop_db/biosop_db.php (04.07.2017).

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