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Thunig, Ewald
Geboren: unbekannt, 1897
Gestorben: unbekannt, 1991
Beruf(e)/Ämter: Staatssekretär
Konfession: evangelisch

  
Mandatsunabhängige Funktionen:
Kabinetts-
zugehörigkeit:
  • 07.01.1946-03.03.1946 Staatssekretär im Staatsministerium für Landwirtschaft

Biogramm:
  • 1903-1913 Volks- und Fortbildungsschule in Rosenheim
  • Schreinerlehre
  • 1914 Gesellenprüfung
  • Schreiner im Orgelbau
  • 1915-1918 Soldat im Ersten Weltkrieg
  • Ab 1919 als Schreiner in Rosenheim tätig
  • KPD-Mitglied
  • 1924 wegen Fortführung einer verbotenen Partei mehrere Monate in Haft
  • 1928-1929 Angestellter des KPD-Bezirksbüros
  • 1929 als Parkettleger in München tätig
  • 11.1930-10.1931 Aufenthalt in der Sowjetunion
  • 10.1932-03.1933 Schriftleiter des kommunistischen Zentralorgans "Neue Zeitung" in Südbayern
  • 25.03.1933-23.06.1938 Haft im KZ Dachau
  • 1938-1942 Schreiner in Kolbermoor
  • 1942-31.07.1945 beim Reichsbahnbetriebswerk Rosenheim tätig
  • 1945-1946 im Wohnungsamt Kolbermoor tätig und Mitglied des politischen Prüfungsausschusses
  • 07.01.1946-03.03.1946 Staatssekretär im Staatsministerium für Landwirtschaft
  • 1946 Mitglied des beim Staatsministerium für Landwirtschaft gebildeten Bodenreformausschusses
  • 1946-1952 Mitglied des Marktgemeinderats Kolbermoor und des Kreistags Bad Aibling (KPD)
  • 1946-1949 Kreisvorsitzender des Bayerischen Gewerkschaftsbunds Rosenheim, 1950-1963 des DGB
  • 01.09.1957 SPD-Beitritt
GND: 119525968
Literatur/Quellen:
  • Die Protokolle des Bayerischen Ministerrats 1945-1954, Bd. 2/1: Das Kabinett Hoegner I, S. LIX f.

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