© Bayerischer Landtag, München
Schneider, Georg
Geboren: Coburg, 15.04.1902
Gestorben: Coburg, 23.11.1972
Beruf(e)/Ämter: Lehrer
Schriftsteller
Wohnort(e): Coburg
Konfession: keine Angabe
Parteizugehörigkeit: Freie Demokratische Partei (FDP)

Mitgliedschaft im
Bayer. Parlament:
Verfassunggebende Landesversammlung: 1946
Landtag: 1946-1950
Informationen zu den Landtagen bzw. Legislaturperioden:
Verfassunggebende Landesversammlung von 1946  Der Landtag 1946-1950 (1. Legislaturperiode) 
Verfassunggebende Landesversammlung von 1946:
Wahlkreis:
  • Mittelfranken/Oberfranken
Weitere Funktionen:
  • Präsidium: 5.Schriftführer
Der Landtag 1946-1950 (1. Legislaturperiode):
Wahlkreis:
  • Oberfranken
Ausschüsse:
  • Ausschuss für kulturpolitische Fragen: ab 26.11.1948 Schriftführer
  • Ausschuss für Rechts- und Verfassungsfragen: Mitglied
  • Besoldungsausschuss: Mitglied
  • Eingabenausschuss: ab 29.01.1947 Mitglied
  • Unterausschuss - Haushaltsausschuss Theaterfragen und Kirchen: ab 28.03.1950 Mitglied
  • Untersuchungsausschuss zur Klärung des Falles Dr. Burgard: ab 13.12.1949 Mitglied

Biogramm:
  • Besuch der Volksschule und des Lehrerbildungsseminars in Coburg
  • Ab 1922 Lehrer an verschiedenen Volksschulen in Coburg
  • Reisen ins Ausland: Italien, Schweiz, Frankreich
  • Als Übersetzer aus dem Französischen tätig (Tristan Corbiere und Paul Valery)
  • 1933 von den Nationalsozialisten mit Publikationsverbot belegt
  • Ab 1939 Soldat im Zweiten Weltkrieg
  • Kriegsgefangenschaft in Frankreich, Italien und Amerika
  • 1946 Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung, anschließend Wahl in den Bayerischen Landtag
  • 1955 Direktor einer Schule in München-Schwabing
  • Erlangte in den 1950er Jahren Bekanntheit mit moderner, formstrenger Lyrik (beeinflusst von Oskar Loerke und Wilhelm Lehmann)
  • Werke: Die Fensterrose, 1946; Das Blumengärtlein, 1949; Sieben Töne, Düsseldorf 1953; Atem der Jahre, München 1960; Am Grenzstein, München/Wien 1965; Mirabell Prünelle, Stuttgart 1966; Nach verschollenen Noten, München/Wien 1968; Einladung nach Südtirol, München/Wien 1969
  • Veröffentlichte auch unter dem Pseudonym Erno R. Scheidegg
GND: 116824921
Literatur/Quellen:
  • Körner (Hg.), Große Bayerische Biographische Enzyklopädie, Bd. 3, S. 1756

Druckversion