© Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Senat Bildarchiv 281
Weiler, Dr. Karl
Geboren: Köln/Nordrhein-Westfalen, 06.02.1878
Gestorben: München, 23.12.1973
Beruf(e)/Ämter: Arzt
Wohnort(e): Buch a.Ammersee
Konfession: katholisch
Gruppe: Freie Berufe

Mitgliedschaft im
Bayer. Parlament:
Senat: 04.12.1947-31.12.1955
Informationen zu den Landtagen bzw. Legislaturperioden:
Der Bayerische Senat (1947-1999) 
Der Bayerische Senat (1947-1999):
Ausschüsse:
  • Hauptausschuss (Senat) (1948) Mitglied 1948/1955
  • Ausschuss für Sozial-, Gesundheits- und Familienpolitik (Senat) (1948) Mitglied 1948/1955
  • Ausschuss für Kulturpolitik (Senat) (1948) Mitglied 1948/1955
  • Ausschuss für Kulturpolitik (Senat) (1948) Vorsitzender 1948/1955

Biogramm:
  • 1888-1897 humanistisches Gymnasium in Köln, 1897 Abitur
  • Medizin-Studium an den Universitäten Bonn und München, 1902 ärztliche Approbation
  • 1902-1904 Assistent in der psychiatrischen Abteilung des Krankenhauses München links der Isar unter Prof. Gudden
  • 1904 Assistent, 1909-1915 Oberarzt an der kgl. psychiatrischen Universitätklinik München
  • Ab 1915 niedergelassener Arzt für Psychiatrie in München
  • 1915-1918 Soldat im Ersten Weltkrieg
  • 1919-1920 Arzt im Versorgungsdienst, 1920 Regierungsmedizinalrat, 1927 Oberregierungsmedizinalrat
  • 1919 Mitbegründer des Landesverbands Bayern der Ärzte des ehemaligen deutschen Heeres, dessen 1. Vorsitzender bis zu seiner Auflösung
  • 1920 Mitbegründer und bis 1933 (Auflösung) langjähriger Vorsitzender der Münchner Neurologisch-Psychiatrischen Gesellschaft
  • Bis 1933 1. Vorsitzender der Vereinigung der fachärztlichen Gesellschaften Münchens
  • Bis 1933 Vorstandsmitglied des Ärztlichen Bezirksvereins München und der Landesärztekammer
  • Bis 1945 Leiter der versorgungsärztlichen Untersuchungsstelle in München
  • 1939-1941 (Entlassung auf eigenen Antrag) Sonderführer und beratender Psychiater bei der Heeressanitätsinspektion des OKW in Berlin
  • 1945 leitender Arzt beim Hauptversorgungsamt Bayern
  • Oktober 1945 Berufung in das Staatsministerium des Innern und dort mit der Organisation und Geschäftsführung der ärztlichen Versehrtenfürsorge beautragt, November 1945 Rücktritt, Juni 1946 Pensionierung
  • 1946 Neugründung der Psychiatrisch-Neurologischen Gesellschaft, Wahl zum 1. Vorsitzenden
  • 1947 Neugründung der Vereinigung der Fachärzte Bayerns, Wahl zum 1. Vorsitzenden, Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der Arbeitsgemeinschaft der westdeutschen Ärztekammern
  • 1949 Mitbegründer des Landesverbands Bayern des Verbands der Ärzte Deutschlands (Hartmannbund) und Wahl zum 1. Vorsitzenden
  • 1947-1955 Präsident der Bayerischen Landesärztekammer
  • 1948-1955 Rundfunkrat
  • Diss.: Untersuchung des Kniesehnenreflexes beim Menschen, Berlin 1910; Untersuchung der Pupille und der Irisbewegung beim Menschen, Berlin 1910
GND: 1019553030

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