© Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Senat Bildarchiv 22
Bode, Elfriede
Geboren: Frechen/Nordrhein-Westfalen, 08.08.1927
Beruf(e)/Ämter: Dipl.-Soziologin
Professorin an der Fachhochschule München
Wohnort(e): München
Konfession: keine Angabe
Gruppe: Gewerkschaften

Mitgliedschaft im
Bayer. Parlament:
Senat: 01.01.1972-31.12.1989
Informationen zu den Landtagen bzw. Legislaturperioden:
Der Bayerische Senat (1947-1999) 
Ausschüsse
(bis 1933):
  • 15/1 Geschäftsordnung Senat 1977/1977
Der Bayerische Senat (1947-1999):
Ausschüsse:
  • Ausschuss für Kulturpolitik (Senat) (1972) Mitglied 1972/1989
  • Bauausschuss (Senat) (1974) Mitglied 1974/1983
  • Hauptausschuss (Senat) (20.10.1977) gemäß
  • Ausschuss für Kulturpolitik (Senat) (1980) 2.stv.Vorsitzende 1980/1987
  • Hauptausschuss (Senat) (1986) Mitglied 1986/1989
  • Ausschuss für Kulturpolitik (Senat) (1988) 1.stv.Vorsitzende 1988/1989
Mandatsunabhängige Funktionen:
Sonstige Funktionen:
  • Mitglied des Landesvorstands des DGB
  • 1980-1989 Stiftungsrat der Bayerischen Landesstiftung

Biogramm:
  • 1934-1937 Volksschule in Frechen
  • 1937-1941 städtische Mädchen-Mittelschule in Köln
  • 1941-1942 Aufbauschule in Malmedy
  • 1942-1944 Mädchen-Heimoberschule in Achern (Baden)
  • 1944-1945 Reichsarbeitsdienst
  • Lehre als ländliche Hauswirtschaftsgehilfin, 1948 Gehilfenprüfung
  • 1949 Textillaborantin in den Glanzstoffwerken Oberbruch
  • 1951 Betriebsrätin in den Glanzstoffwerken Oberbruch, Betriebsjugendsprecherin
  • 1951 Mitglied der IG Chemie-Papier-Keramik
  • 1952-1953 Sozialakademie in Dortmund
  • 1954-1964 Frauensachbearbeiterin bei der Gewerkschaft Nahrung Genuß Gaststätten in Bayern
  • 1962/63-1965 Abendstudium an der Hochschule für Politik Wissenschaften in München
  • 1964/65-1968/69 Studium der Soziologie, Psychologie, Volkswirtschaftslehre und Pädagogik an der Universität München, 1969 Diplom
  • 1969-1971 Städtische Angestellte im Lehrdienst, München
  • Ab 1971 Professorin an der FH München
  • 1958-1978 Mitglied des Landesvorstands des GB (Frauenvertreterin)
  • 1969-1971 Mitglied des Landesvorstands der Gruppe Sozialpädagogik des GEW
  • Mitglied des Prüfungs-Ausschusses für die Hauswirtschaftslehrlinge (Stadt München)
  • Jugendschöffin beim Amtsgericht München
  • Beisitzerin beim Arbeitsgericht München
  • Ab 1976 stellv. Vorsitzende des Landesfrauen-Ausschusses
  • 1980-1989 Stiftungsrat der Bayerischen Landesstiftung
  • Veröffentlichungen: Das Bildungsfernsehen (Drittes Programm) in der BRD und seine Rolle in der Volkshochschule, in: Bildung und Fortbildung durch Fernsehen. Die Möglichkeiten von Bildung und Lernen durch Fernsehen unter besonderer Berücksichtigung der Voraussetzungen in der Bundesrepublik Deutschland, hrsg. vom Wiss. Institut für Jugend- u. Bildungsfragen in Film und Fernsehen, München 1973. Sozialpädagogisches Projektstudium. Berichte u. Analysen von Versuchen an der Fachhochschule München, hrsg. und bearbeitet von Leo Dümpelmann, mit Beitr. von Elfriede Bode, Weinheim u.a. 1977. Fluchtwege in die Gewalt der Droge. Ein kritischer Beitrag zur Frage: Warum werden Frauen süchtig?, München 1989. Mitarbeit bei: Literatur zur Frauenerwerbsarbeit. Internationale Bibliographie (1958-1966), Berlin 1968
GND: 133869970
Literatur/Quellen:
  • Ellen Hofmann, Das Porträt: Fachfrau für Mädchenbildung. Die Soziologin Elfriede Bode vertrat den DGB 18 Jahre lang im Bayerischen Senat, in: Maximilianeum Jg. 1 Nr. 10 (1990) S. 98
  • Zeitzeugen-Gespräche. Elfriede Bode, in: Acht Stunden sind kein Tag. Geschichte der Gewerkschaften. Ausstellungskatalog, hgg. v. Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg 1997, S. 255-256

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