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Büchs, Franz Xaver
Geboren: Augsburg, 18.04.1889
Gestorben: Nürnberg (Polizeipräsidium), 22.06.1940 (wahrscheinlich in Ha
Beruf(e)/Ämter: Maschinenschlosser
Wohnort(e): Nürnberg
Konfession: katholisch, später konfessionslos
Parteizugehörigkeit: Kommunistische Partei Deutschlands (KPD)

Mitgliedschaft im
Bayer. Parlament:
Landtag: 1924-1932
Informationen zu den Landtagen bzw. Legislaturperioden:
Der Landtag 1924-1928 (3. Wahlperiode)  Der Landtag 1928-1932 (4. Wahlperiode) 
Ausschüsse:
  • Ausschuss für Aufgaben wirtschaftlicher Art (27.06.1924) Mitglied 3.WP 1924-1928
  • Zwischenausschuss und des Ständiger Ausschuss (01.08.1924) Mitglied 3.WP 1924-1928
  • Zwischenausschuss und des Ständiger Ausschuss (09.07.1926) Mitglied 3.WP 1924-1928
  • Zwischenausschuss und des Ständiger Ausschuss (16.07.1925) Mitglied 3.WP 1924-1928
  • Zwischenausschuss und des Ständiger Ausschuss (21.07.1927) Mitglied 3.WP 1924-1928
  • Ausschuss für den Staatshaushalt (25.07.1928) Mitglied 4.WP 1928-1932
  • Ausschuss für die Geschäftsordnung (25.07.1928) Mitglied 4.WP 1928-1932
  • Ständiger Ausschuss (27.04.1928) Mitglied 4.WP 1928-1932
  • Zwischenausschuss (31.07.1928) Mitglied 4.WP 1928-1932
Der Landtag 1924-1928 (3. Wahlperiode):
Stimmkreis:
  • Stkr.Nürnberg II,III,IV/Mfr
Der Landtag 1928-1932 (4. Wahlperiode):
Stimmkreis:
  • Stkr.Nürnberg I bis IV/Mfr
Mandatsunabhängige Funktionen:
Sonstige Funktionen:
  • Kommission zur gemeinsamen Beratung kommunalpolitischer Fragen zwischen Vertretern der Landtagsfraktionen und des Städtebundes (09.07.1924): Mitglied 3.WP 1924-1928
  • Kommission zur gemeinsamen Beratung kommunalpolitischer Fragen zwischen Vertretern der Landtagsfraktionen und des Städtebundes: Mitglied 4.WP 1928-1932

Biogramm:
  • Ausbildung zum Schlosser
  • Ab 1910 bei MAN in Nürnberg beschäftigt
  • Mitglied der SPD
  • Ab 1917 Mitglied der USPD
  • 1918 aktive Teilnahme am Munitionsarbeiterstreik
  • Ab 1920 Mitglied der KPD, deren Vorsitzender in Nürnberg
  • Ab 1923 illegale Arbeit für die verbotene KPD
  • 1924 bei illegaler Sitzung mit Kommunisten in Stuttgart verhaftet und zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt
  • 1924 und 1928 als Abgeordneter in den Bayerischen Landtag gewählt, deswegen frühzeitige Entlassung aus der Haft
  • Anfang 1930 Ausschluss aus der KPD und Beitritt in KPD-Opposition (KPO), später Übertritt zur SPD
  • 1932/33 Eröffnung eines Zigarrengeschäfts in Nürnberg
  • 1933 mehrfach verhaftet und bei polizeilichen Vernehmungen misshandelt
  • Juni 1940 erneut von der Gestapo verhaftet
  • 22.06.1940 angeblicher Selbstmord durch Erhängen in der Zelle, wahrscheinlich ermordet
GND: 13341387X
Literatur/Quellen:
  • Weber, Hermann / Herbst, Andreas, Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945, Berlin 2004, S. 131 f.

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