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Söllner, Leopold
Geboren: Dietldorf, Bezirksamt Burglengenfeld, 10.04.1905
Gestorben: vermutl. UdSSR, 1938
Beruf(e)/Ämter: Schneider
Wohnort(e): Pasing (heute zu München)
Konfession: konfessionslos
Parteizugehörigkeit: Kommunistische Partei Deutschlands (KPD)

Mitgliedschaft im
Bayer. Parlament:
Landtag: 22.11.1932-1933
Informationen zu den Landtagen bzw. Legislaturperioden:
Der Landtag 1932-1933 (5. Wahlperiode) 
Der Landtag 1932-1933 (5. Wahlperiode):
Stimmkreis:
  • Stkr.München VII,Mühldorf,Ebersberg/Obb

Biogramm:
  • Schneiderlehre
  • 1920 Mitglied des Kommunistischen Jugendverbands Deutschlands (KJVD)
  • 1924 Leiter des KJVD-Unterbezirks Heilbronn
  • KJVD-Vorsitzender für Südbayern
  • 1926 KPD-Mitglied
  • 1928 Gauführer der Roten Jungfront Südbayerns
  • Mitglied der KPD-Bezirksleitung Südbayern
  • Mitglied des Einheitsverbands der Eisenbahner
  • Bis 1931 Betriebsratsvorsitzender beim Reichsautobahnausbesserungswerk München
  • Bis 1933 Organisationsleiter des Bezirkskomitees der Revolutionären Gewerkschaftsopposition
  • Ab April 1933 Fortsetzung seiner Tätigkeit als Agitpropfunktionär des illegalen KPD-Bezirkskomitees
  • Juli 1933 Emigration in die Tschechoslowakei
  • Bis Mitte Dezember 1933 Organisationsleiter der Politemigrantengruppen
  • Ab Ende 1933 in der UdSSR, dort unter dem Parteinamen Max Otto Kursant an der Internationalen Leninschule, anschließend im Auftrag des Zentralkomitees illegale Einsätze im Ausland
  • September 1938 ausgebürgert und vom NKWD verhaftet und seitdem verschollen (wahrscheinlich Opfer der stalinistischen Säuberungen)
GND: 135985714

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