© Historisches Archiv der Stadt Köln, 7231
Braunfels, Walter
Geboren: Frankfurt a.Main, 19.12.1882
Gestorben: Köln, 19.03.1954
Beruf(e)/Ämter: Komponist
Wohnort(e): München
Konfession: katholisch (ab 1918)
Gruppe: Bayerische Künstlergenossenschaft

Mitgliedschaft im
Bayer. Parlament:
Provisorischer Nationalrat: 1918-1919
Informationen zu den Landtagen bzw. Legislaturperioden:
Provisorischer Nationalrat 1918-1919 

Biogramm:
  • 1895-1901 Schüler am Hoch'schen Konservatorium in Frankfurt a.Main
  • Ab 1901 Studium der Nationalökonomie und der Rechtswissenschaften an der Universität München
  • Ab 1903 Kompositionsunterricht bei Ludwig Thuille in München
  • 1905-1918 Frühwerk, erste Erfolge als Pianist und Komponist
  • 1915 Mitbegründung einer Neuen Schule für angewandte Rhythmik in Hellerau bei Dresden
  • Ab 1915 Soldat
  • 1918 Ernennung zum Offizier und Fronteinsatz im Ersten Weltkrieg, Verwundung; Konversion zum Katholizismus
  • 1918-1925 Hauptwerk, große Erfolge auf allen deutschen Bühnen
  • 1925-1933 Gründungsdirektor der 2. Preußischen Musikhochschule in Köln
  • 1933 Entlassung, Verlust aller Ämter, Notverkauf seines Kölner Hauses, Umzug nach Godesberg
  • 1937 Übersiedelung nach Überlingen/Bodensee
  • 1938 durch die Reichsmusikkammer mit Aufführungs- und Auftrittsverbot belegt
  • 1945-1954 Spätwerk
  • 1945 Wiedereinsetzung als Direktor der Musikhochschule Köln
  • 1947-1950 Präsident der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln
  • Werke (u.a.): Die Vögel (Oper, 1920), Te Deum (geistliches Chorwerk, 1922), Kammermusik
GND: 118514709
Literatur/Quellen:
  • Jung, Ute, Walter Braunfels (1882-1954), Regensburg 1980
  • Ohnesorg, Franz Xaver (Hg.), "Zeitlos unzeitgemäß" - Der Komponist Walter Braunfels. Eine Ausstellung der KölnMusik (Ausstellungskatalog), Köln 1992
  • Körner, Hans-Michael (Hg.), Große Bayerische Biographische Enzyklopädie, Bd. 1, München 2005, S. 223 f.

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