Haus der Bayerischen Geschichte – Napoleon in Bayern - Bayerische Landesausstellung 2015

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Bayerische Landesausstellung 2015

Ausstellungsort

Die Bayerische Landesausstellung 2015 wird im Neuen Schloss in Ingolstadt gezeigt, das heute das Bayerische Armeemuseum beherbergt. Damit ist ein für das Thema geschichtlicher Ort gewählt: Die Stadt an der Donau musste aufgrund ihrer verkehrsgünstigen Lage über Jahre hinweg Truppendurchzüge der Franzosen, Bayern und Österreicher erleiden. Zudem spiegelt sich in der Landesfestung Ingolstadt auch die napoleonische Zeit wider: Napoleon Bonaparte befahl 1799 die Zerstörung der barocken bayerischen Landesfestung, König Ludwig I. leitete den Wiederaufbau ein und machte sie zur wichtigsten Festung des Landes.

Ihre Bedeutung gewann die Festung Ingolstadt aus ihrer Lage beinahe im Zentrum des neuen Bayern und damit weit genug weg von eventuellen Angriffen Österreichs oder Frankreichs, den beiden traditionell wechselnden Verbündeten oder Feinden. Den Grundstein zur neuen königlich-bayerischen Hauptlandesbefestigung legte 1828 König Ludwig I.

Die Namen der Befestigungswerke erinnern an Offiziere aus den napoleonischen Kriegen, die auf diese Weise besonders geehrt werden sollten: Butler, Dallwigk, Deroy, Elbracht, Habermann, Heideck, Hepp, Minucci, Pappenheim, Preysing, Raglovich, Rechberg, Spreti, Vieregg, Wrede, Zoller, Zweibrücken.

Ingolstadt ist damit ein beredtes Zeugnis für den Ruhm der bayerischen Armee, aber auch für das Elend, das die Truppendurchzüge mit sich brachten. Und auch Napoleon selbst übernachtete im Neuen Schloss.

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