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Coburg

Mit dem Heft zu Coburg nehmen wir eine Region in den Blick, die viele thüringische Elemente in die bayerische Geschichte einbringt. Zum Glück haben sich die „Residenzler“, wie die Coburger mit Blick auf ihre herrschaftliche Vergangenheit auch genannt werden, 1920 in ihrer Volksabstimmung nicht für das neue Land Thüringen, sondern für den Freistaat Bayern entschieden. Dieser hätte anderenfalls einige Besonderheiten weniger, die das kulturelle und kulinarische Leben bereichern. Und das betrifft nicht nur die Coburger Bratwurst, die zwar zur großen Familie der fränkischen Bratwürste zählt, aber doch eine ganz eigene Spezialität ist. Das Geheimnis liegt wohl in ihrer gut gehüteten Gewürzmischung und insbesondere in den Kiefernzapfen, deren Glut den Bratwürsten ein ganz besonderes Aroma verleiht – und zugleich den prachtvollen Coburger Marktplatz auch sensorisch unverwechselbar werden lässt. Eigenständigkeit und Selbstbewusstsein der Coburger werden in vielen Bereichen sichtbar. So haben sie bei ihrem Beitritt zu Bayern so gut verhandelt, dass die einstige Residenzstadt viele Institutionen beherbergt, die man sonst nur in Bezirkshauptstädten findet. Zudem kann sich der Freistaat dank der Coburger heute mit seiner einzigen Landesbibliothek schmücken. Hinter dem vertraglich festgelegten Namen verbirgt sich die einstige Fürstenbibliothek.



Themenschwerpunkte


Industriekultur   Die Residenzler

Um den Herzog nicht zu verlieren, waren sie immer etwas treuer gewesen als die Gothaer, die anderen Residenzler im Doppelherzogtum Sachsen-Coburg und Gotha. Diese hatten den Herzog tatsächlich abgesetzt, während er im Coburger Landesteil nur erklärte, nicht mehr regieren zu wollen, ohne jedoch offiziell abzudanken  ...
     
Industriestadt Augsburg   Das Casimirianum

Sowohl praktischer Nutzen als auch Steigerung seines Prestiges als Landesherr waren die Motive Herzog Johann Casimirs, eine Schule zu errichten, die es später sogar beinahe dahin gebracht hätte, dass Coburg Universitätsstadt geworden wäre. In der Stiftungsurkunde aus dem Jahr 1605 ist zu lesen, dass es sich um eine „sonderbare hohe Landesschul handeln solle“, die gleichsam eine Mittlerin sein könne „zwischen andern gemeinen triviall und hohen Schulen oder Academien“, also zwischen einfachen Grundschulen und Universitäten. Selbstbewusst hieß es, es werde ein „Gymnasium illustre“ darstellen ...
     
120 Jahre Telefon in Kulmbach   Die Veste Coburg

Die Veste Coburg, eine der größten stauferzeitlichen Burganlagen. Das malerische Aussehen mit den begrünten Burghöfen erhielt die Veste erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts ...
     
Kommerzienräte   Schloss Callenberg

Die romantisierende Lithografie von 1860 zeigt Schloss Callenberg nach den beiden Umbauten im neugotischen Stil. Unterhalb des Schlosses ist einer der drei Terrassengärten mit dem Pavillon zu sehen, links der neu errichtete Marstall, im Hintergrund der Gestütshof. Im Vordergrund ist der Drehenweiher dargestellt, der im Talgrund die gärtnerische Anlage des Landschaftsparks abschließt. Bei dem Jäger, der hier mit seinem Hund unterwegs ist, handelt es sich wohl um den Fasanen-, Forst- und Jägermeister Louis Kurzius, dem Begründer der Seidenraupenzucht und des zoologischen Zwingers auf dem Callenberg ...
     
Phys.mech. Institut   Coburg kulinarisch
Krüstchen, Rutscher, Goldschmätzchen und Co.


„Lad‘ ich ein oder werd‘ ich eingeladen: zweimal leidet meine Freiheit – aber im Wirtshaus nie“, bemerkte Jean Paul, der in Coburg um 1804 seinen Roman „Flegeljahre“ und die „Vorschule der Ästhetik“ vollendete. Er war ein besonderer Freund des fränkischen Gerstensaftes und liebte die ungezwungene Atmosphäre in den bürgerlichen Schänken ...
     
     
     
     
     
     

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