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Amberger Chronik - Geschichte


1034   Kaiser Konrad II. schenkt dem Hochstift Bamberg Bann-, Markt-, Zoll- und Schifffahrtsrechte in einem Ort namens „Ammenberg“.
1242 Bischof Popo von Bamberg verpfändet Amberg an Markgraf Berthold von Hohenburg – dabei wird Amberg erstmals als „civitas“ (Stadt) bezeichnet.
1269   Herzog Ludwig II. bestätigt die Übertragung Ambergs, die Stadt wird wittelsbachisch.
1317   König Ludwig der Bayer stiftet das (Bürger-)Spital und wird durch die Vergabe zahlreicher Privilegien zum großen Förderer der Stadt Amberg.
1329   Im Hausvertrag von Pavia (Teilung der Wittelsbacher Territorien) kommt Amberg an die pfälzische Linie des Hauses Wittelsbach.
1387   Mit dem Abschluss der großen Hammereinung entsteht das erste Wirtschaftskartell von europäischer Bedeutung.
1417   Baubeginn des neuen Kurfürstlichen Schlosses als Residenz für den oberpfälzischen Statthalter.
1474   Amberger Hochzeit – Pfalzgraf Philipp vermählt sich mit Margarete von Bayern-Landshut.
1538   Einführung der Reformation in Amberg – der Rat der Stadt steht in direkter Korrespondenz mit Martin Luther und Philipp Melanchthon.
1621–1628   Amberg und die Oberpfalz kommen nach der Ächtung des pfälzischen Kurfürsten Friedrich V., des böhmischen Winterkönigs, wieder zu Bayern.
1634   Die Pest wütet in Amberg. Um der Seuche Einhalt zu gebieten, geloben die Amberger Bürger eine jährliche Wallfahrt auf den Mariahilfberg.
1715/16   Amberg wird Garnisonsstadt.
1717   Cosmas Damian Asam gestaltet die Fresken der ab 1697 neu erbauten Mariahilfkirche.
1801   Verlegung der kurfürstlichen (ab 1806 königlichen) Gewehrfabrik nach Amberg.
1810 Amberg verliert den Regierungssitz an Regensburg.
1859 Anschluss Ambergs an das Eisenbahnnetz.
1872   Gründung der Emailwarenfabrik Baumann.
1883   Gründung der Luitpoldhütte.
1945–1950   Ambergs Einwohnerzahl wächst durch den Flüchtlingszustrom um fast 12 000 Einwohner auf 44 000 Personen.
1975   Beginn der Altstadtsanierung.
1984   950-Jahrfeier der Stadt.
1994   700-jähriges Stadtrechtsjubiläum / Der Bayerische Landtag beschließt das Gesetz zur Errichtung der Fachhochschule Amberg-Weiden. / Amberg wird Oberzentrum.
1995   Aufnahme des Vorlesungsbetriebs an der Fachhochschule
in Amberg.
     


Sulzbach-Rosenberger Chronik - Geschichte

Ab 8. Jh.   Beginn der Bebauung auf dem Sulzbacher Schlossberg, Ansiedlung eines mächtigen Geschlechts des karolingischen Hochadels, Errichtung der karolingischen Burgkapelle im Rang einer Pfalzkapelle.
Ab 1003 Die Grafen von Sulzbach werden ansässig. Berengar und Gebhard sind die Leitnamen. Es entsteht eine moderne hochmittelalterliche Dynastenburg mit Wohnturm, Palas und Wohnbauten mit Fußbodenheizungen.
1135   Berengars II. Tochter Gertrud heiratet den Stauferkönig Konrad III.
1144   Ihre Schwester Bertha wird von Konrad III. adoptiert und heiratet unter dem Namen Irene Kaiser Manuel I. Comnenos von Byzanz.
1188   Tod Gebhards II. ohne männliche Erben. Die Grafschaft geht an den Schwiegersohn Gebhard I. von Hirschberg über; die Stadt Sulzbach übernimmt das Wappen der Sulzbacher Grafen: sechs weiße Lilien auf rotem Grund.
1305   Graf Gebhard VII. aus dem Haus Hirschberg stirbt. Sulzbach fällt an die Wittelsbacher Herzöge.
1355   Sulzbach wird der Krone Böhmens unterstellt und bis 1373 Hauptstadt Neuböhmens. Beträchtliche Förderung durch Kaiser Karl IV. und Erweiterung der Stadt.
1387   „Große Hammereinung“ zwischen Amberg und Sulzbach, erstes deutsches Wirtschaftskartell im „Ruhrgebiet des Mittelalters“.
1505   Mit dem Kölner Spruch endet der Landshuter Erbfolgekrieg, Sulzbach wird im Gegensatz zu Amberg dem neu geschaffenen Fürstentum Pfalz-Neuburg zugeteilt.
1542/43   Einführung der Reformation durch Ottheinrich I., bis 1627 bleibt Sulzbach evangelisch.
1615   Errichtung des Deputatfürstentums Pfalz-Sulzbach für
Pfalzgraf August.
1652/53   Einführung des Simultaneums durch den Kölner Vergleich im Fürstentum Sulzbach: Gleichberechtigung der evangelischen und katholischen Konfession.
1656   Christian August konvertiert zum katholischen Glauben und erlangt durch den Neuburger Vergleich die Eigenständigkeit des Fürstentums Pfalz-Sulzbach: jüngstes und kleinstes Wittelsbacher Territorium; Entwicklung eines Gelehrtenhofs von europäischem Rang im Sulzbacher Schloss; es entstehen vier Druckereien; Gründung der Wallfahrt auf dem St. Annaberg.
1666   Juden erhalten ein Ansiedlungsrecht, in der Folgezeit wird Sulzbach zum drittgrößten Druckort für Hebraica in Europa.
1742 Pfalzgraf Karl Theodor wird durch Erbfolge Kurfürst von der Pfalz, 1777 auch von Bayern; Sulzbach ist nicht mehr Residenz.
Ab 1779 Interkonfessionelle Druckerei des Johann Esaias von
Seidel.
1791   Aufhebung des Regierungssitzes in Sulzbach und Vereinigung mit der Regierung der Oberpfalz in Amberg.
1863   Ansiedlung der 1853 im Sauforst gegründeten Eisenwerk- Gesellschaft Maximilianshütte in Rosenberg, hier entwickelt sich in der Folgezeit das größte integrierte Hüttenwerk Süddeutschlands.
1934   Vereinigung von Sulzbach mit der Gemeinde Rosenberg
zur Stadt Sulzbach-Rosenberg.
1972   Zusammenlegung der Landkreise Sulzbach-Rosenberg und Amberg im Rahmen der bayerischen Gebietsreform zum neuen Landkreis Amberg-Sulzbach.
2002   Stilllegung der Maxhütte, die in weiten Teilen zum Industriedenkmal von internationalem Rang erklärt wird.
     
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