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Unterallgäu und Memmingen - Geschichte


800 - 500 v. Chr.   Verschiedene Fundorte mit Grabhügelnekropolen
500 - 15 v. Chr. Aus der La-Tène-Zeit „spätkeltische Vierecksschanzen“
Mitte 8. Jh   Gründung des Klosters Ottobeuren
817   Das althochdeutsche „albegowe“ erscheint zum ersten Mal. Es bedeutet „bergiges Land“. Der Name „Allgäu“ leitet sich davon ab.
1046   Erste urkundliche Erwähnung von Mindelheim
1128   Erste urkundliche Erwähnung von Memmingen
1191   Herzog Welf VI. stirbt kinderlos in Memmingen. Das Herzogtum Schwaben wird von den Staufern übernommen.
1337   Ältestes Stadtrecht von Mindelheim
1347   Mit der Zunftverfassung erhalten die Bürger in Memmingen eine Beteiligung am Stadtregiment, das bislang von den Patriziern kontrolliert wurde.
1348/49   Die jüdische Gemeinde von Memmingen fällt einem Pogrom zum Opfer.
1403   Memmingen erhält den „Blutbann“, also das Recht, über Leben und Tod zu richten.
1430   Hans Strigel d. Ä. ist in Memmingen nachzuweisen. Die Bildschnitzer und Maler dieser Familien machen Memmingen im 15. und 16. Jahrhundert zu einem bedeutenden künstlerischen Zentrum.
1467   Die Frundsberg erwerben die Herrschaft Mindelheim.
1505   Indienfahrt der Memminger Vöhlin-Welser-Handelsgesellschaft mit drei Schiffen
1525 In Memmingen werden die „Zwölf Artikel“ der aufständischen Bauernhaufen verabschiedet.
1530 „Vierstädtebekenntnis“ der Reichsstädte Konstanz, Lindau, Straßburg und Memmingen auf dem Augsburger Reichstag
1532   Memmingen tritt der Augsburger Konfession bei.
1538/39   Anton Fugger erwirbt die Herrschaft Babenhausen
und erbaut ab 1541 das Schloss.
1551   Anton Fugger erwirbt die Herrschaft Kirchheim.
1578   Baubeginn des Schlosses Kirchheim. Zwischen 1581
und 1587 wird der Zedernsaal erbaut.
1581 –1591   Jakob Fugger III. errichtet in Memmingen den
Fuggerbau als Wohnsitz und Lagerhaus.
1630   Wallenstein in Memmingen
1711   Grundsteinlegung für den Neubau der Klosteranlage
von Ottobeuren mit Bibliothek und Kaisersaal
1714   Die Herrschaft Schwabegg fällt an Kurbayern.
1766   Weihe der neu gebauten Klosterkirche Ottobeuren
1775   Prozess gegen die Magd Anna Maria Schwägelin vor
dem Landgericht Kempten wegen Hexerei
Ab 1802   Mediatisierung der Reichsstädte und Säkularisation
der Klöster
1806   Eingliederung der selbstständigen Herrschaften der
Reichsfürsten und Reichsgrafen in das Königreich Bayern
1834   Das Benediktinerkloster Ottobeuren wird wieder errichtet.
1863   Fertigstellung der Illertalbahn von Ulm über Memmingen
nach Kempten
1874   Memmingen wird an die Bahnlinie nach München
angeschlossen.
1886   Der Wörishofener Pfarrer Sebastian Kneipp veröffentlicht sein Büchlein „Die Wasserkur“. Das Bauerndorf entwickelt sich zu einem viel besuchten Kurort.
1883 –1895   Die dreibändige „Geschichte des Allgäus“ des
Historikers Franz Ludwig Baumann (1846 –1915) erscheint.
1918/19   Revolutionäre Arbeiter- und Soldatenräte in
Memmingen und Mindelheim
1920   Wörishofen erhält das Prädikat „Bad“.
1933   Gleichschaltung der Städte und Gemeinden
1942   Deportation der jüdischen Einwohner Memmingens;
106 Menschen werden ermordet.
26. April 1945   Amerikanische Truppen besetzen Memmingen
und Mindelheim.
1972   Bei der Gebietsreform wird der Landkreis Unterallgäu aus den Altlandkreisen Memmingen und Unterallgäu gebildet; aus dem Kreis Illertissen kommt der südöstliche Teil mit Babenhausen dazu.
2006   Memmingerberg wird Zivilflughafen.
     
     
     
     
     

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