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Jüdische Friedhöfe > Detailansicht > Wölbattendorf
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Wölbattendorf

(Lkr. Hof, Regierungsbezirk Oberfranken)linie

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Lage: Am westlichen Stadtrand von Hof an der Straße nach Wölbattendorf.

Größe: Ca. 2700 qm; massive Steinmauer.

Alter: 1911 eingeweiht. Die Verkaufsverhandlungen für den Erwerb eines Grundstücks fanden bereits im März 1908 statt. Es kostete 2500 Mark, einen Zuschuss zu den Baukosten lehnte die Stadt Hof zuerst ab, bewilligte ihn aber 1911.

Einzugsbereich: Friedhof der Jüdischen Gemeinde Hof.

Beerdigungen: Links des Friedhofseingangs befinden sich die älteren Gräber, auf der rechten Friedhofsseite einige Kindergräber. Ein Denkmal über einem Massengrab erinnert an 142 ermordete jüdische KZ-Häftlinge mit einer hebräischen und deutschen Inschrift: „Hier ruhen 142 unschuldig ermordete Juden – Opfer der barbarischen Naziherrschaft“.

Besonderheiten: Jüngster jüdischer Friedhof in Oberfranken. Vorne an der linken Friedhofsseite sind noch Spuren des Tahara-Hauses zu erkennen.

Schändungen: Während der NS-Zeit war der Friedhof an eine Baufirma als Lagerplatz vermietet.
Literatur: Dill 1992, S. 23; Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens, S. 207 und 225; Werner, Constanze (Bearb.): KZ-Friedhöfe und Gedenkstätten in Bayern. „Wenn das neue Geschlecht erkennt, was das alte verschuldet …", Regensburg 2011 [allgemein zum Thema sowie Dokumentation der in der Zuständigkeit der Bayerischen Schlösserverwaltung stehenden KZ-Friedhöfe und Gedenkstätten]

> vollständig zitierte Buchtitel finden Sie hier