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Unsleben

(Lkr. Rhön-Grabfeld, Regierungsbezirk Unterfranken)linie

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Lage: Hügel ca. 1,5 km östlich von Unsleben.

Alter: 1856; die erste Bestattung fand am 22. Februar 1857 statt (Clärle Engel). Bis zur Anlage des Friedhofs wurden die Verstorbenen in Kleinbardorf beerdigt.

Beerdigungen: Ca. 240 in Reihen geordnete Grabsteine. Viele alte, aber auch zahlreiche neuere Grabsteine. Die letzte Beisetzung erfolgte 1942.

Besonderheiten: Rechts des Eingangs 1975 errichteter Gedenkstein mit den Gesetzestafeln aus der früheren Synagoge von Unsleben; er erinnert an die während des NS-Regimes ermordeten Juden.

Literatur: Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens, S. 118-119; Trüger, Michael: Jüdische Friedhöfe in Bayern (6) [Baiersdorf, Unsleben, Ermreuth, Bechhofen]. In: Der Landesverband der Israelit. Kultusgemeinden in Bayern 9, Nr. 62 (Juni 1994), S. 13-14; Werner, Constanze (Bearb.): KZ-Friedhöfe und Gedenkstätten in Bayern. „Wenn das neue Geschlecht erkennt, was das alte verschuldet …", Regensburg 2011 [allgemein zum Thema sowie Dokumentation der in der Zuständigkeit der Bayerischen Schlösserverwaltung stehenden KZ-Friedhöfe und Gedenkstätten]

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