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(Lkr. Rhön-Grabfeld,
Regierungsbezirk Unterfranken)![]()
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Lage: Hügel südlich der Stadt, hinter der Bundeswehrkaserne.
Größe: 3590 qm; Einfriedung durch einen Maschendrahtzaun, der 2001 durch eine Kalksteinmauer ersetzt wurde.
Alter: 13. November 1869 (alter Teil), Vergrößerung 1922.
Beerdigungen: Vor Anlage des Friedhofs setzte man die Verstorbenen in Kleinbardorf bei. Rechts des Eingangstores Kinder-, dahinter Erwachsenengräber. Die Gemeinde existierte bis 1942. Es sind insgesamt 140 Grabsteine erhalten.
Besonderheiten: In der Gemeinde existierte je eine Chewra Kaddischa für Männer und Frauen.
Schändungen: Während der NS-Zeit. Nach 1945 stellte man den verwüsteten Friedhof wieder her, richtete dabei allerdings die Grabsteine in der falschen Richtung auf. 1997 Beschädigung durch Windbruch 1997; die Grabsteine blieben dabei weitgehend verschont.
Literatur: Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens, S. 88; Trüger, Michael: Jüdische Friedhöfe in Bayern (18) [Mellrichstadt, Floß, Kleinheubach, Buttenheim]. In: Der Landesverband der Israelit. Kultusgemeinden in Bayern 11, Nr. 75 (Dezember 1997), S. 14-17, hier S. 14; Werner, Constanze (Bearb.): KZ-Friedhöfe und Gedenkstätten in Bayern. „Wenn das neue Geschlecht erkennt, was das alte verschuldet …", Regensburg 2011 [allgemein zum Thema sowie Dokumentation der in der Zuständigkeit der Bayerischen Schlösserverwaltung stehenden KZ-Friedhöfe und Gedenkstätten]
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