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(Ortsteil von Würzburg,
Regierungsbezirk Unterfranken)![]()
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Lage: Westlich des Zentrums des Stadtteils zwischen Hofmannstraße und Bundesbahngeleisen an einem steil ansteigenden Hang.
Größe:
5660 qm; massive Steinmauer. Das Areal ist in einen alten und einen
neueren Teil gegliedert.
Alter:
1811, geschlossen 1937.
Einzugsbereich: Würzburg (bis 1881).
Beerdigungen: Viele kunstvolle alte Grabsteine. An der dem Haupteingang gegenüber liegenden Mauer, die an das DB-Gelände angrenzt, befinden sich neuere Grabsteine aus dem Jahren 1930 bis 1942 (letzte Bestattungen).
Besonderheiten: Links vom Haupteingang kleines Tahara-Haus.
Schändungen: 1938 und 1968.
Dokumentation: Die Epigrafische Datenbank des Steinheim-Instituts verzeichnet zum Friedhof Heidingsfeld 156 Grabinschriften, die hier online zugänglich sind.
Literatur: Harburger 2, S. 281-284; Schneeberger, Michael: Jüdische Landgemeinden in Bayern (1). Die „Hetzfelder“ Juden. In: Jüdisches Leben in Bayern. Mitteilungsblatt des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern 17, Nr. 88 (April 2002), S. 15-19; ders.: Die „Hetzfelder“ Juden. In: Leng, Rainer (Hrsg.): Die Geschichte der Stadt Heidingsfeld. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Regensburg 2005, S. 433-455, hier S. 447-448; Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens, S. 137; Trüger, Michael: Jüdische Friedhöfe in Bayern (1) [Sulzdorf, Heidingsfeld, Wallerstein, Burgpreppach]. In: Der Landesverband der Israelit. Kultusgemeinden in Bayern 8, Nr. 57 (März 1993), S. 15-16, hier S. 15; Werner, Constanze (Bearb.): KZ-Friedhöfe und Gedenkstätten in Bayern. „Wenn das neue Geschlecht erkennt, was das alte verschuldet …", Regensburg 2011 [allgemein zum Thema sowie Dokumentation der in der Zuständigkeit der Bayerischen Schlösserverwaltung stehenden KZ-Friedhöfe und Gedenkstätten]
> vollständig zitierte Buchtitel finden Sie hier