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Lage: Südlicher Dorfrand.
Größe: 2960 qm; langgestrecktes schmales Gelände, massive Steinmauer mit kunstvollem schmiedeeisernen Tor.
Alter: 1775 (erste Beisetzung); mehrfach erweitert. Die Verstorbenen wurden zuerst in Zeckern und Ullstadt, seit etwa 1730 in Aschbach beigesetzt. Ein Vertrag von 1761 regelte die gemeinsame Benutzung des Aschbacher Friedhofs durch die Gemeinden Aschbach, Burghaslach, Geiselwind, Fürstenfort und Vestenbergsgreuth.
Einzugsbereich:
Fürstenfort, Vestenbergsgreuth
(seit 1775).
Beerdigungen: Im hinteren Teil des nur zur Hälfte belegten Geländes
sind die Gräber in Reihen angelegt. Letzte Beisetzung: Gerhard Rosenmann
(25. November 1902 - 1. Oktober 1985).
Besonderheiten: Direkt vor dem Tor großes, recht stabiles Tahara-Haus mit vier Räumen, in denen sich noch das gesamte Inventar befindet. Es wird im Grundbuch folgendermaßen beschrieben: „Leichenhaus, bestehend in einem Reinigungssaal, 2 Betsälen und kleinen Kämmerchen. Gebäude zu 0,007 ha“. In Burghaslach existierte eine Chewra Kaddischa für Männer und Frauen.
Schändungen: 1937, 1938.
Literatur: Fleischmann, Johann: Spuren jüdischer Vergangenheit an Aisch, Aurach, Ebrach und Seebach. Die jüdischen Friedhöfe von Zeckern, Walsdorf, Aschbach, Uehlfeld, Mühlhausen, Lisberg, Burghaslach und Reichmannsdorf (Mesusa 3). o.O. (Mühlhausen): Selbstverlag, 2002, S. 309-344; Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens, S. 148; Trüger, Michael: Jüdische Friedhöfe in Bayern (17) [Burghaslach, Euerbach, Fischach, Fellheim]. In: Der Landesverband der Israelit. Kultusgemeinden in Bayern 11, Nr. 74 (Oktober 1997), S. 22-24, hier S. 22; Werner, Constanze (Bearb.): KZ-Friedhöfe und Gedenkstätten in Bayern. „Wenn das neue Geschlecht erkennt, was das alte verschuldet …", Regensburg 2011 [allgemein zum Thema sowie Dokumentation der in der Zuständigkeit der Bayerischen Schlösserverwaltung stehenden KZ-Friedhöfe und Gedenkstätten]
> vollständig zitierte Buchtitel finden Sie hier