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Aschaffenburg 3  
Schweinheim (Regierungsbezirk Unterfranken)

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Lage: Bergrücken („Judenberg“ bzw. „Am Erbig“) südwestlich von Aschaffenburg zwischen Obernau und Schweinheim.

Größe: 92,90 ar, umgeben von einer sehr hohen Steinmauer.

Alter: Nachweislich seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts belegt; Beisetzungen von etwa 1735 bis 1942.

Einzugsbereich: Aschaffenburg (bis 1890) und Orte der näheren Umgebung.

Beerdigungen: 542 Grabsteine sind erhalten.

Schändungen: Schändungen während der NS-Zeit. 1985 wurden 42 Grabsteine aus dem Boden gerissen, mehrere stark beschädigt, viele mit weißer Ölfarbe beschmiert.

Literatur: Dähne, Edna: Dokumentation des jüdischen Friedhofs „am Erbig“. Schweinheim 2000; Dähne, Edna: Spuren jüdischer Vergangenheit. Die schwierige Dokumentation eines jüdischen Friedhofs. In: Geschichte quer. Zeitschrift der bayerischen Geschichtswerkstätten 8 (2000), S. 6-7; Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens, S. 36-37; Spies, Hans-Bernd: Der Beerdigungsort Aschaffenburger Juden im Spätmittelalter und Frühen Neuzeit. In: Mitteilungen aus dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg 6 (2000), S. 165-172; Werner, Constanze (Bearb.): KZ-Friedhöfe und Gedenkstätten in Bayern. „Wenn das neue Geschlecht erkennt, was das alte verschuldet …", Regensburg 2011 [allgemein zum Thema sowie Dokumentation der in der Zuständigkeit der Bayerischen Schlösserverwaltung stehenden KZ-Friedhöfe und Gedenkstätten]

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