Trennlinie 01

 

 

 

Trennlinie 06

Jüdische Friedhöfe > Detailansicht > Eibelstadt
[ zurück ]linie
Eibelstadt
(Lkr. Würzburg, Regierungsbezirk Unterfranken) linie

linie

Bis 1654 lebten Juden in Eibelstadt. Ihr Friedhof lag am Altenberg („Judenw�ldchen“, „Im Judenleichenhof“). Seine Grundfläche wird auf 270 qm geschätzt; ein Tor „verschlieŸt“ symbolisch das ansonsten offene Areal, auf dem sich kein einziger Grabstein mehr befindet. Lediglich eine Inschrift erinnert an die einstige Begräbnisstätte: „םלוע ןורכזל Friedhof der einstigen Jüdischen Gemeinde Eibelstadt / Landesverband d. Israel. Kultusgem. i. B.“. Bevor die Eibelst�dter Juden ihren eigenen Friedhof erhielten, bestatteten sie ihre Toten in Rödelsee und Schwanfeld. Andererseits setzten zwischen 1665 und 1695 die Juden aus Aub ihre Verstorbenen in Eibelstadt bei. Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte das l�ngst aufgelassene Friedhofsgrundst�ck zur Israelitischen Kultusgemeinde Sommerhausen.
Nicht in Eibelstadt ansässige Juden hatten eine Begräbnisgeb�hr von 2 1/2 Gulden zu zahlen. In den Bürgermeisterrechnungen von Eibelstadt zwischen 1631 bis 1652 finden sich Vermerke in dieser oder �hnlicher Form: „35 fl 2 lb 24 dn dis jahr von den juden empfangen wegen der golgatha oberm Lerchenberg und dahin verscharten moschen, von iedem alten, so frembt, 2 1/2 fl und von einem hiesigen oder kind ein gulden".