WappenbeschreibungGespalten; vorne in Rot ein halber silberner Adler am Spalt; hinten fünfmal schräg links geteilt von Silber und Rot, überdeckt von einem goldenen Pfahl.
WappengeschichteIm Zuge der Kreisgebietsreform von 1972 schlossen sich die ehemaligen Kreise Günzburg und Krumbach (Schwaben) - ohne die Gemeinden Hasberg und Tiefenried -, die früher zum alten Landkreis Augsburg gehörenden Gemeinden Schönebach und Uttenhofen sowie die bisher kreisfreie Stadt Günzburg zusammen, die Sitz des gleichnamigen Kreises wurde. Der Zusammenschluss spiegelt sich im Wappen wider. Die Schrägteilung von Silber und Rot, die von einem goldenen Pfahl überdeckt ist, steht als Sinnbild der Markgrafschaft Burgau für das Gebiet um Günzburg und Burgau, das 1301 österreichisch wurde. Sie erinnerte auch im Wappen des Alt-Landkreises Günzburg an diese territoriale Zugehörigkeit. Der halbe Adler repräsentiert den Krumbacher Raum. Er ist dem Wappen der Herren von Schwabegg-Ursberg entnommen, die für das Prämonstratenserstift Ursberg und das Damenstift Edelstetten von großer Bedeutung waren. Er war Bestandteil des Wappens des Alt-Landkreises Krumbach (Schwaben).
Wappendaten
Wappenführung seit
1973
Rechtsgrundlage
Beschluss des Kreistags und Zustimmung der Regierung von Schwaben
Beleg
Schreiben der Regierung von Schwaben vom 19.04.1973
Ehemalige Landkreise
mit eigenem Wappen
Günzburg, Krumbach (Schwaben)
Elemente
aus Familienwappen
von Schwabegg-Ursberg
FahneRot-Gelb-Rot Weitere Informationen zu den Fahnen erhalten
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