In Silber eine eingeschweifte blaue Spitze, darin eine goldene Königskrone, vorne ein blaues Ulrichskreuz, hinten ein schwebendes, schwarzes Kreuz, dessen Längsbalken links unten mit einem kurzen Balken besteckt ist.
Wappengeschichte
Todtenweis war neben Aindling ein Zentrum königlichen Besitzes im nördlichen Lechrain. Der Ort wird 1033 erstmals urkundlich erwähnt im Zusammenhang mit einer Schenkung der Kaiserin Kunigunde an das Augsburger Bischofskloster St. Afra, dem späteren Reichsstift St. Ulrich und Afra. Bis 1803 verblieb der Ort in dessen Besitz, erst die Säkularisation beendete die achthundertjährige Herrschaft. Ebenfalls seit dem 11. Jahrhundert verfügte das Kloster St. Ulrich und Afra über die Pfarrei Todtenweis und die St. Ulrichs-Pfarrkirche. Als Hinweis auf das Ulrichspatrozinium enthält das Gemeindewappen das Ulrichskreuz. Zur Erinnerung an die engen Beziehungen zum Kloster St. Ulrich und Afra zeigt das Gemeindewappen das mit einem Balken besteckte Kreuz, das als Konventswappen des Klosters überliefert ist. Die Königskrone weist auf die Kaiserin Kunigunde hin, die im Gemeindegebiet begütert war. Die Farben Silber und Blau erinnern an die Herrschaft der Wittelsbacher.
Wappendaten
Wappenführung seit
1982
Rechtsgrundlage
Beschluss des Gemeinderats und Zustimmung der Regierung von Schwaben
Beleg
Schreiben der Regierung von Schwaben vom 29.07.1982
Literatur, Archivalien, Links
* Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung, 1984, S. 40
* Der Altlandkreis Aichach, hg. Fritz Mayer, Rudolf Wagner, Aichach 1979, S. 452-458
Fahne
Blau-Gelb-Schwarz Weitere Informationen zu den Fahnen erhalten
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