Geteilt von Silber und Blau; oben nebeneinander drei grüne Fichten, unten zwischen zwei gekreuzten goldenen Bergmannshämmern ein silbernes Kelchglas.
Wappengeschichte
Die Geschichte des Ortes ist geprägt von dem seit 1602 durch die Gewerkschaft "Erzgrube Gottesgab im Gleißingerfels am Fichtelberg" erfolgten Erzabbau. Verarbeitet wurde das Eisenerz in der kurfürstlichen Gießerei. Bis in das 19. Jahrhundert waren Erzabbau und die Verhüttung ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Granitindustrie löste dann den Bergbau ab. Die beiden Bergmannshämmer weisen auf diese beiden wichtigen Industriezweige hin. Das Kelchglas stellt die frühere Spiegelglasfabrikation und jetzige Gablonzer Edelglasindustrie dar. Die Fichten stehen redend für den Ortsnamen und symbolisieren die waldreiche Umgebung. Die Farben Silber und Blau erinnern an die Zugehörigkeit zur kurpfälzischen Oberpfalz. Fichtelberg kam erst 1857 zum Regierungsbezirk Oberfranken, als der Bezirk des damaligen Landgerichts Bayreuth vergrößert wurde.
Wappendaten
Wappenführung seit
1955
Rechtsgrundlage
Beschluss des Gemeinderats und Zustimmung durch das Innenministerium
Beleg
Ministerialentschließung vom 16.06.1955
Literatur, Archivalien, Links
* Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung, 1955, S. 55
* Stadler, Klemens/Egloffstein, Albrecht von und zu: Die Wappen der oberfränkischen Landkreise, Städte, Märkte und Gemeinden (Die Plassenburg, Schriften für Heimatforschung und Kulturpflege in Ostfranken 48), Kulmbach 1990, S. 198