Über rotem Schildfuß, darin drei silberne Spitzen, zweimal gespalten; vorne in Gold ein mit einer silbernen Schrägleiste überdeckter linksgewendeter, rotbewehrter schwarzer Löwe; Mitte geviert von Silber und Schwarz; hinten fünfmal geteilt von Schwarz und Gold, belegt mit einem schrägen und geschwungenen grünen Rautenkranz.
Wappengeschichte
Im Jahr 1906 erschienen im „Münchener Kalender“ Wappenentwürfe von Otto Hupp für die bayerischen „Kreise“ – wie die Bezirke damals hießen. Diese Wappen wurden allerdings nie verliehen. Die Bezirke nahmen erst zwischen 1957 und 1965 ein Wappen an. Bestandteile für den oberfränkischen Entwurf waren der brandenburgische Adler, der Bamberger Löwe sowie das Wappen des Würzburger Hochstifts, die drei silbernen Spitzen in rotem Feld. Der Bezirk Oberfranken nahm 1960 ein Wappen an, das sich nur geringfügig von diesem Entwurf unterscheidet. Es erinnert an die wichtigsten Herrschaftsinhaber in diesem Gebiet. Der mit einer Schrägleiste bedeckte Löwe ist der Bamberger Löwe. Er weist auf das 1007 gegründete Bistum Bamberg, dem größten geistlichen Herrschaftsinhaber im Bezirksgebiet. Die Zollernvierung von Silber und Schwarz erinnert an die zollerischen Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth. Die silbernen Spitzen aus dem Wappen des Domkapitels und Hochstifts Würzburg sind das Zeichen Frankens. Der Rautenkranz weist auf das Herzogtum Coburg, das über 500 Jahre unter wettinischer Herrschaft stand und seit 1920 zu Bayern gehört.
Wappendaten
Wappenführung seit
1960
Rechtsgrundlage
Beschluss des Bezirkstags und Zustimmung des Innenministeriums
Änderung
Ministerialentschließung vom 30.05.1960
Elemente
aus Familienwappen
von Brandenburg-Bayreuht
Fahne
Weiß-Rot mit aufgelegtem Wappen Weitere Informationen zu den Fahnen erhalten
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