In Silber auf grünem Dreiberg schreitend ein golden bewehrter schwarzer Auerochse, der an einem roten Riemen einen gevierten Schild um den Hals trägt; darin in 1 und 4 in Schwarz ein rot gekrönter und rot bewehrter goldener Löwe, in 2 und 3 die bayerischen Rauten.
Wappengeschichte
Der Auerochse redet für den ersten Teil des Ortsnamens; der gevierte Schild zeigt das wittelsbachische Herzogswappen, das gemeinsame Wappen der altbayerischen und kurpfälzischen Linien des Hauses, und verweist auf die Zugehörigkeit zur Oberpfalz und zu Bayern. Das Bild im Wappen basiert auf den zwei ältesten Siegel von etwa 1401 und 1472 und wurde 1963 wieder angenommen, nachdem seit 1819 ein anderes Wappen in Gebrauch war: Ein gevierter Schild enthielt in 1 und 4 einen silbernen Schrägwellenbalken in Grün, in 2 und 3 die Vierung Silber/Blau. Auerbach wurde um 1300 zur Stadt erhoben und war ab 1373 Hauptstadt des verkleinerten Territoriums Neuböhmen; 1400 kam die Stadt an die Kuroberpfalz.
Wappendaten
Wappenführung seit
15. Jahrhundert, erneuert 1963
Rechtsgrundlage
Das Wappen ist aus den ältesten Siegelbildern abgeleitet; Siegelführung seit dem 15. Jahrhundert belegt.
Beleg
Ministerialentschließung vom 09.09.1963
Änderung
1819, 1963
Elemente
aus Familienwappen
Wittelsbacher
Literatur, Archivalien, Links
* Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung, 1963, S. 80
* Stadler, Klemens: Deutsche Wappen, Bd. 4, Bremen 1965, S. 21
* Bayerisches Städtebuch, hg. v. Erich Keyser und Heinz Stoob, Stuttgart 1974, Bd. 2, S. 60
* Oberpfälzer Wappenbuch. Öffentliche Wappen der Oberpfalz, Regensburg [1991], S. 26 f.