Rettungshäuser, Kinderbewahranstalten, Krankenanstalten sowie die früher so genannten „Krüppel- und Blödenheime“ – das sind nur einige der zahlreichen Einrichtungen, die im 19. Jahrhundert unter dem Leitgedanken „evangelische Liebestätigkeit“ von Privatpersonen, Geistlichen und Vereinen gegründet wurden. Für die Organisation, aber auch als Träger solcher Einrichtungen entstanden Innere Mission und Diakonie.

Die Wanderausstellung „Der unbekannte Riese“ dokumentiert die über 150-jährige Geschichte der evangelischen Diakonie in Bayern. Sie stellt die Diakonissenmutterhäuser und Diakonenanstalten vor, berichtet von Herbergen zur Heimat und Bahnhofsmissionen und zeigt die Entwicklung der evangelischen Wohlfahrtspflege. Bilder, alte Fotografien, Plakate, Ton- und Filmdokumente sowie „sprechende Objekte“ veranschaulichen die spannende Geschichte der Diakonie von ihren Anfängen bis zu den vielfältigen Aufgabengebieten der Gegenwart. Diakonissen aus Neuendettelsau, Diakone aus Rummelsberg und andere Zeitzeugen erzählen über den auch heute noch weitgehend „unbekannten Riesen“ Diakonie mit seinen bayernweit etwa 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

 
Wanderausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte in Neuendettelsau vom 26.11.2004 bis 20.02.2005
 
 
Stimmungsbild ohne Inhalt Stimmungsbild ohne Inhalt Geschichte der Diakonie in Bayern
Der unbekannte Riese
 

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