Veranstalter: Haus der
Bayerischen Geschichte und Stadt Burghausen
in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Schlösserverwaltung sowie
Amt der Oberösterreichischen Landesregierung, Direktion Kultur
Der Freistaat Bayern und das Land Oberösterreich veranstalten im
Jahr 2012 eine gemeinsame Landesausstellung zur Geschichte Bayerns
und Österreichs. Im bayerischen Burghausen werden die bayerisch-österreichischen
Beziehungen im Mittelalter in Szene gesetzt, im oberösterreichischen
Braunau und in Mattighofen wird die Neuzeit präsentiert.
Das Haus der Bayerischen Geschichte bespielt die Burg Burghausen.
Diese war im 11. und 12. Jahrhundert das Machtzentrum der bayerischen
Sighardinger, die auch über Gebiete im heutigen Österreich herrschten.
Wie viele andere Geschlechter wurden die Sighardinger von den Wittelsbachern
beerbt, die schließlich die Burg zu Burghausen auf eine Länge von
über 1000 Metern ausbauten.
Von hier aus wurde auch „Innbaiern“ verwaltet, also
die Gebiete jenseits der Salzach, die erst 1779 an Österreich fielen –
was Burghausen zur Grenzstadt machte. Die Burg zu Burghausen ist
mithin der ideale Ort, um den genius loci einer Burg mit der wechselvollen
Geschichte Bayerns und Österreichs zu verbinden.
Informationen zu den Themen an den Ausstellungsorten Ranshofen und
Mattighofen finden Sie
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