Die neun sogenannten Feuersprüche werden von Studenten an allen Verbrennungsorten vorgetragen. Der im zweiten Spruch genannte Erich Kästner verfolgt die Vorgänge in Berlin auf dem Opernplatz selbst mit. Er schreibt später darüber: „Es ist ein merkwürdiges Gefühl, ein verbotener Schriftsteller zu sein und seine Bücher nie mehr in den Regalen und Schaufenstern der Buchläden zusehen. ... Man ist ein lebender Leichnam.“ (Rundschreiben P 4 des Hauptamtes für Aufklärung und Werbung der DSt vom 9. Mai 1933; StAWü, RSF IV 1-60/1-4)