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Ein Herzogtum und viele Kronen. Coburg in Bayern und Europa - Katalog
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Dem „Phänomen Coburg in Bayern und Europa“ spürte die Landesausstellung von 1997 auf der Veste Coburg nach. Am besten lässt es sich anhand einer historischen Fotografie vom April 1894 erklären: Der Herzoglich Sachsen-Coburg und Gothaische Hoffotograf Uhlenhuth bannte dreißig Gäste aufs Bild, die sich anlässlich der Hochzeit des Großherzogs von Hessen mit Prinzessin Victoria Melita, Tochter des Coburger Herzogs Alfred und dessen Frau Marie, versammelt hatten. Unter den Dargestellten waren Angehörige der Häuser Battenberg, Hessen, Belgien, Sachsen-Coburg-Kohary, Larne, Connaught, Meiningen, Rumänien, Preußen, Russland, Großbritannien sowie Sachsen-Coburg und Gotha. Sie alle – Kaiser, Großfürsten, Kronprinzen, Herzöge, Fürsten, Prinzen - hatten, bei aller Unterschiedlichkeit ihrer Herkunftsländer eines gemeinsam: Sie alle waren Angehörige oder enge Verwandte des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha. Im Zentrum der Aufnahme saß die 75-jähige „Großmutter“ Europas, Königin Victoria von Großbritannien. Den vielfältigen Verbindungen dieses Herrscherhauses, dem adligen Lebensstil der Zeit – mit den Stichworten Neugotik, Wohnkultur, Sammlertätigkeit – wird hier nachgegangen.
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
- Das Phänomen Coburg in Bayern und Europa
- Das Haus Sachsen-Coburg und Gotha – eine europäische Dynastie
- Coburg – Fürstentum und Residenzstadt in der Neuzeit
- Fürstenmacht und Bürgerwelt
- Reformation in Coburg
- Die Herzöge als Sammler – die Sammlungen der Herzöge
- Die Wirtschaft in Coburg und Gotha
- Die Erste Weltausstellung 1851 in London
- Die Neugotik
- Fürstliches Wohnen
- Reisen und Jagd
- Feste und Feiern
- Fürstliche „Dilettanti“






