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Reichsstädte in Franken. Katalog zur Ausstellung
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Die so genannten kleinen fränkischen Reichsstädte Dinkelsbühl, Schweinfurt, Rothenburg, Weißenburg und Windsheim werden, vor allem in ihrer politischen Eigenständigkeit, beleuchtet. Den zeitlichen Rahmen bildet die Epoche von 1450 bis 1650, als die Reichsstädte ihre größte Blüte erlebten.
In der Heftreihe wird das Thema in Form eines interessanten „Stadtrundgangs“ von Bernd Roeck behandelt: „Leben in süddeutschen Städten“ mit einem Computerspiel "Rad der Fortuna" auf CD-ROM!
Der Katalog zu der 1987 in der ehemaligen Reichsstadt Rothenburg veranstalteten Landesausstellung beschäftigt sich mit den bis dahin in der Forschung nicht umfassend bearbeiteten fränkischen Reichsstädten Rothenburg, Schweinfurt, Windsheim, Weißenburg und Dinkelsbühl – unter bewusster Ausklammerung Nürnbergs. Leitlinien der Darstellung sind weniger ortsgeschichtliche, ökonomische, religiöse oder soziale Themen als vielmehr der gemeinsame politische Nenner, also die Charakteristika des „Reichsstädtischen“, wie es in Institutionen wie dem Rat, der Bürgerschaft, dem Zunftwesen, dem Verhältnis zu Kaiser und Reich, der so genannten Reichsstandschaft, zum Ausdruck kam. Schlagworte sind die viel beschworene „Reichsfreiheit“ und der vehement verteidigte republikanische Charakter, der die Reichsstädte von den Landstädten grundsätzlich unterschied. Zeitlich steht die Periode von 1450 bis 1650, also die Blütezeit der von ca. 1250 bis zur Auflösung des heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation 1803/06 bestehenden Reichsstädte im Mittelpunkt der Darstellung.
Inhaltsverzeichnis
In der Heftreihe wird das Thema in Form eines interessanten „Stadtrundgangs“ von Bernd Roeck behandelt: „Leben in süddeutschen Städten“ mit einem Computerspiel "Rad der Fortuna" auf CD-ROM!
Der Katalog zu der 1987 in der ehemaligen Reichsstadt Rothenburg veranstalteten Landesausstellung beschäftigt sich mit den bis dahin in der Forschung nicht umfassend bearbeiteten fränkischen Reichsstädten Rothenburg, Schweinfurt, Windsheim, Weißenburg und Dinkelsbühl – unter bewusster Ausklammerung Nürnbergs. Leitlinien der Darstellung sind weniger ortsgeschichtliche, ökonomische, religiöse oder soziale Themen als vielmehr der gemeinsame politische Nenner, also die Charakteristika des „Reichsstädtischen“, wie es in Institutionen wie dem Rat, der Bürgerschaft, dem Zunftwesen, dem Verhältnis zu Kaiser und Reich, der so genannten Reichsstandschaft, zum Ausdruck kam. Schlagworte sind die viel beschworene „Reichsfreiheit“ und der vehement verteidigte republikanische Charakter, der die Reichsstädte von den Landstädten grundsätzlich unterschied. Zeitlich steht die Periode von 1450 bis 1650, also die Blütezeit der von ca. 1250 bis zur Auflösung des heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation 1803/06 bestehenden Reichsstädte im Mittelpunkt der Darstellung.
Inhaltsverzeichnis
- Von der Stadt zur Reichsstadt
- Mauer und Militär
- Spital und Krankenversorgung
- Gemeinde der Juden
- Zunft und Handwerk
- Deutsche und Latein-Schulen
- Bürgertum und Patriziat
- Kirche und Konfession
- Markt und öffentliches Leben
- Archiv und Stadtrechte
- Bibliothek für Rat und Bürger
- Ratsherrschaft und Verwaltung
- Reichsstadt – Stadt des Reiches
- Der Kaiser als Stadtherr
- Rekonstruierter Alltag
- Reichsstädte und Andenken
- Zeittafel






