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Jochen Zink: Ludwig I. und der Dom zu Speyer
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Das grundlegende Werk zur Restaurierung des Speyrer Doms im 19. Jahrhundert
Der ursprünglich lediglich als Katalogbeitrag geplante Aufsatz im Rahmen der 1986 in Nürnberg veranstalteten Bayerischen Landesausstellung „Vorwärts, vorwärts sollst Du schauen“ sollte sich auf die Ausmalung des Speyerer Doms unter Ludwig I. beschränken und dabei bisher wenig bearbeitete Aspekte wie die Ikonografie und die Planungs- und Ausführungsgeschichte in den Mittelpunkt stellen. Im Zuge der Recherchen anhand der erhaltenen Archivalien sowie der an verschiedenen Orten aufbewahrten zeichnerischen und farbigen Entwürfe erwies sich bald, dass diesem bisher unerschlossenen Material vor allem im Hinblick auf den weitgehenden Verlust der Wandmalereien und der zugehörigen Entwürfe größte Bedeutung zukommt. Es konnten zumindest die sog. Farben-Skizzen zusammengetragen werden, die das Speyerer Domkapitel von Johann Schraudolph, der zusammen mit Josef Schwarzmann mit der Ausmalung des Speyerer Doms beauftragt worden war. Zu diesem Bestand gehörten auch die „Cartons“, großformatige Bleistiftzeichnungen, die nun erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Hinzu kamen zahlreiche zumeist eigenhändige Entwurfszeichungen und Detailstudien sowie Pausen. Auch die Dekorationsentwürfe von Joseph Schwarzmann werden hier erstmals publiziert.
Zudem enthält der Band eine knappe Darstellung der Planungsgeschichte des neuromanischen Dom-Westbaus, den König Ludwig I. vorgesehen hatte. Jörg Zink gibt hier eine neue, auf bisher unbekanntem Archivmaterial fußende Interpretation der sog. Kaiserhalle.
Inhaltsverzeichnis
Der ursprünglich lediglich als Katalogbeitrag geplante Aufsatz im Rahmen der 1986 in Nürnberg veranstalteten Bayerischen Landesausstellung „Vorwärts, vorwärts sollst Du schauen“ sollte sich auf die Ausmalung des Speyerer Doms unter Ludwig I. beschränken und dabei bisher wenig bearbeitete Aspekte wie die Ikonografie und die Planungs- und Ausführungsgeschichte in den Mittelpunkt stellen. Im Zuge der Recherchen anhand der erhaltenen Archivalien sowie der an verschiedenen Orten aufbewahrten zeichnerischen und farbigen Entwürfe erwies sich bald, dass diesem bisher unerschlossenen Material vor allem im Hinblick auf den weitgehenden Verlust der Wandmalereien und der zugehörigen Entwürfe größte Bedeutung zukommt. Es konnten zumindest die sog. Farben-Skizzen zusammengetragen werden, die das Speyerer Domkapitel von Johann Schraudolph, der zusammen mit Josef Schwarzmann mit der Ausmalung des Speyerer Doms beauftragt worden war. Zu diesem Bestand gehörten auch die „Cartons“, großformatige Bleistiftzeichnungen, die nun erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Hinzu kamen zahlreiche zumeist eigenhändige Entwurfszeichungen und Detailstudien sowie Pausen. Auch die Dekorationsentwürfe von Joseph Schwarzmann werden hier erstmals publiziert.
Zudem enthält der Band eine knappe Darstellung der Planungsgeschichte des neuromanischen Dom-Westbaus, den König Ludwig I. vorgesehen hatte. Jörg Zink gibt hier eine neue, auf bisher unbekanntem Archivmaterial fußende Interpretation der sog. Kaiserhalle.
Inhaltsverzeichnis
- Teil: Die erste Phase der „Herstellung“ des Doms unter König Ludwig I. von Bayern: Die Ausmalung durch Johann Schraudolph und Josef Schwarzmann
- Einleitung
- Die erhaltenen Entwurfszeichnungen, Studien, Kartons und „Farbenskizzen“
- Ikonografische und ideologische Aspekte der Domausmalung
- Teil: Die „Vollendung“ des Doms: Der neuromanische Westbau von heinrich Hübsch
- Zur Planungsgeschichte
- Ikonografische und ideologische Aspekte der Vorhallen skulptur
- Zusammenfassung und Ausblick






