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Kloster Ettal

Idealansicht des Klosters Ettal, Ölgemälde, vor 1744, Kloster Ettal
Idealansicht des Klosters Ettal, Ölgemälde, vor 1744, Kloster Ettal
Kloster Ettal und Umgebung, Postkarte von Eugen Felle, 1919
Kloster Ettal und Umgebung, Postkarte von Eugen Felle, 1919

Der Ausstellungsort – dem „Mythos Bayern“ ganz nah

Alt und jung zugleich ist unser Ausstellungsort, das Benediktinerkloster Ettal am Eingang ins Graswangtal. Es besteht ─ mit Unterbrechungen ─ seit fast 690 Jahren. Im Jahr 1330 wurde im Auftrag Kaiser Ludwigs des Bayern der Grundstein gelegt. Politische, wirtschaftliche und religiöse Gründe veranlassten den Kaiser zur Gründung. Er wollte mit Kloster Ettal die Südgrenze des Herzogtums Bayern markieren, den Italienhandel von Augsburg über die Alpen befördern und schließlich auch seine Rechtgläubigkeit beweisen. 

Die Gründungslegende des Klosters erzählt eine andere Geschichte: im wilden Wald von Ampferang sank das Pferd des Kaisers dreimal nieder. So fand der Kaiser die vorhergesagte Stelle für die Klostergründung. Das Gnadenbild, die Ettaler Madonna, hatte er aus Pisa mitgebracht. Sie wird bis heute verehrt und hat alle Wechselfälle des Klosters überdauert.

Die erste Klosterkirche wurde im Jahr 1370 geweiht. Die heutige barocke Klosteranlage entstand nach Plänen des Münchner Hofarchitekten Enrico Zucalli. Nach einem Brand im Jahr 1744 wurden Kirche, Kloster und Bibliothek neu errichtet.

Im Zuge der Säkularisation von 1803 wurde auch Kloster Ettal aufgehoben. Erst 100 Jahre später fand eine Neugründung statt, die den Betrieb eines Gymnasiums einschloss.

Die Bayerische Landesausstellung wird auf rund 1500qm im Südflügel des Klosters gezeigt. Hierfür wurde eigens der Klostergarten zu neuem Leben erweckt. Ruhebänke, ein Kräutergarten und ein Alpinum laden zum Verweilen ein. Im eigens für die Landesausstellung dort gebauten Pavillon können Sie sich in die Träume und Phantasien König Ludwigs II. hinein versenken.

Kloster Ettal und die Bayerische Landesausstellung – Hier sind sie dem Mythos Bayern ganz nah.

Vom Loisachtal zum Plansee in Tirol, Handzeichnung von Eugen Felle, 1925
Vom Loisachtal zum Plansee in Tirol, Handzeichnung von Eugen Felle, 1925