1. Suchfeld (Internet-Suchmaschinen)
Hier können Stichwörter in
verschiedene allgemeine und fachspezifische Internetsuchmaschinen
eingegeben werden. Dabei sind alle Zeichen- und Wortkombinationen
zulässig, die auch die jeweilige Suchmaschine akzeptiert (Verbindung
von Suchwörtern mit „UND“ bzw. „ODER“ usw.). Die Auswahl der
Suchmaschine erfolgt über den unmittelbar rechts vom Suchfeld
liegenden Menüpunkt „suchen in:“.
- Google (www.google.de):
Die derzeit führende Suchmaschine, die wohl keiner näheren
Vorstellung bedarf.
- Scholar.Google (www.scholar.google.com):
Spezialisiertes Angebot des Marktführers, das sich vor allem
an Wissenschaftler und Studenten wendet und dessen Schwerpunkt
auf der wissenschaftlichen Fachliteratur im Internet liegt.
Die Suchmaschine befindet sich noch im Betastadium.
- Yahoo (http://de.yahoo.com):
Die Suchmaschine wird seit März 2004 mit eigener Suchtechnologie
und eigenem Index angeboten. Es lohnt sich durchaus Ergebnislisten
bei Google und Yahoo zu vergleichen.
- A9 (http://A9.com):
Die Suchmaschine des Internet-Buchhändlers Amazon greift
auf die Google-Suche zurück. Es gibt jedoch zusätzlich die
Möglichkeit sich gleichzeitig die Ergebnisse der (Amazon-)Bücher-
und Bildersuche anzeigen zu lassen. Bei der Büchersuche
kann man auch einen ersten Eindruck von einem neuen Amazon-Programm
bekommen, bei dem Neuerscheinungen des angelsächsischen
Raums indexiert werden. Wenn ein Buch erfasst wurde, werden
PDF’s der Seiten angeboten, die das Stichwort enthalten
(Beispiel unter dem Stw. „Tilleda“; S. 2). Ein interessantes
Zusatzangebot, für die Suche nach neuerer englischsprachiger
Literatur. Für die vollständige Nutzung der Konfigurations-
und Recherchemöglichkeiten von A9 ist die kostenfreie Anmeldung
eines Amazon-Kontos notwendig. Beachten Sie hierzu die Datenschutzbestimmungen.
- Wikipedia (http://de.wikipedia.org):
Die freie Enzyklopädie, in die jeder sein Fachwissen einbringen
kann. Derzeit verfügt das Online-Lexikon über 195.000 deutschsprachige
Artikel.
- Clio-Online (www.clio-online.de):
Redaktionell betreutes Webverzeichnis zu geschichtswissenschaftlichen
Angeboten im Internet. Beachtung verdient insbesondere das
Institutionenverzeichnis. Eine Metasuchmaschine, welche
auch die Recherche in Partnerangeboten erlaubt, steht ebenfalls
zur Verfügung.
- H-Soz-Kult (www.h-soz-u-kult.de):
In diesem Internetangebot werden die Rezensionen, Tagungsankündigungen
und –berichte dauerhaft archiviert, die auf der gleichnamigen
Mailingliste an rund 9000 angemeldeten Nutzer versandt werden.
Die Qualität der Beiträge wird durch eine Fachredaktion
gewährleistet.
- Historicum (www.historicum.net):
Unter diesem Dach finden sich verschiedene Themenportale,
Rezensionen, Lehrmaterialien und Tagungsankündigungen. Länderportale
existieren für Estland, Frankreich, Italien, Lettland, Litauen,
Polen, Slowakei, Spanien, Tschechien. Fachportale gibt es
zu den Themen Frühe Neuzeit, Hexenforschung, Jüdische Geschichte,
Schwabenkrieg 1499, Zeitportal 1675-1725, Pompadour und
ihre Zeit, Französische Revolution, Napoleon Bonaparte,
Medien & Kommunikation
- Dortmunder Linkverzeichnis:
Gut sortierter Linkkatalog historischer Online-Ressourcen.
Archaeologie-Online (www.archaeologie-online.de): Eines
der führenden Archäologieportale in Europa mit einer umfassenden
Linksammlung. Ein Bewertungssystem erlaubt die Benotung
der verlinkten Angebote.
- Kulturportal Deutschland
(www.kulturportal-deutschland.de): Das Portal ermöglicht
die bundesweite Suche nach Kultureinrichtungen und Veranstaltungen
und erlaubt den Zugriff auf die „Kulturportale“ der einzelnen
Bundesländer und aktuelle News zur Kulturpolitik auf Bundes-
und internationaler Ebene. Die Kulturdatenbank (www.culturebase.org)
entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung kulturserver.de.
Sie eignet sich insbesondere für kleine Kulturbetriebe und
selbstständige Wissenschaftler, die sich kostenlos und komfortabel
eine Web-Visitenkarte einrichten können.
- Kulturportal Bayern
(www.kulturportal-bayern.de): Die Suche ermöglicht eine
Recherche nach Ortsnamen, die zum jeweiligen Kulturangebot
der Städte und Gemeinden führt. Auf der Homepage selbst
wird eine erweiterte Suchfunktion angeboten.
2. Suchfeld (Literatur und
Rezensionen)
- Anm.: Die Online-Kataloge
der meisten Forschungseinrichtungen erfassen zur Zeit nicht
den vollständigen Bestand, sondern „nur“ Erwerbungen jüngerer
Zeit.
Karlsruher Virtueller Katalog
(www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html): Der KVK ist eine Meta-Katalog,
der Bibliotheks- und Buchhandelskataloge durchsucht und
auf diese Weise über 75 Millionen Bücher erschließt.
Virtuelle Deutsche Landesbibliografie
(www.ubka.uni-karlsruhe.de/landesbibliographie/): Guter
Einstieg für die Suche nach neuerer landes- und heimatgeschichtlicher
Literatur. Der Bearbeitungsstand der einzelnen Länderbibliografien
ist unterschiedlich.
Herder-Institut Marburg
(www.herder-institut.de): Die Einrichtung zählt zu den führenden
Institutionen der Ostmitteleuropaforschung. Eine entsprechende
Qualität besitzt auch die Bibliothek.
Regesta Imperii Opac (http://regesta-imperii.uni-giessen.de/index_lit.htm):
Umfassende Literaturdatenbank zum europäischen Mittelalter
mit rund 700.000 Nachweisen. Ziel der Deutschen Kommission
für die Bearbeitung der Regesta Imperii e. V. bei der Akademie
der Wissenschaften und der Literatur in Mainz ist ein Inventar
aller urkundlichen und historiografischen Quellen der römisch-deutschen
Könige von den Karolingern bis zu Maximilian I. sowie der
Päpste des frühen und hohen Mittelalters. Die Suche der
HdBG-Toolbar ermöglicht die Recherche nach Schlagwörtern.
Auf der Homepage finden sich erweiterte Suchmöglichkeiten.
Gnomon-Online (www.gnomon.ku-eichstaett.de/Gnomon/Gnomon.html):
Gnomon Online ist eine Ergänzung der "Gnomon Bibliographischen
Datenbank" für das Internet. Die CD für 2004 (ca. 312.000
Titel) ist im Buchhandel erhältlich. Im Internet stehen
alle erfassten Titel der Erscheinungsjahre 2001 - 2004 zur
Verfügung; ein Update des Gnomon Online mit Neuerscheinungen
findet etwa einmal pro Woche statt. Bei der Titelerfassung
werden neben der bibliographischen Beilage des Gnomon die
einschlägigen Reihen und Zeitschriften berücksichtigt. Durch
die zusätzliche Erfassung von sowie aus dem Bestand der
Bayerischen Staatsbibliothek München stellt der Gnomon Online
auch sehr entlegene Titel zur Verfügung.
Deutsches Historisches Institut
Rom (www.dhi-roma.it): Es genießt durch die Forschungen
zur italienischen und deutsch-italienischen Geschichte sowie
als Forum für deutsche und italienische Wissenschaftler
großes Ansehen. Entsprechend empfiehlt sich der Opac als
Einstieg für Literaturrecherchen zum Thema Italien.
Deutsches Historisches Institut
Warschau (www.dhi.waw.pl/de/): Die Einrichtung widmet sich
der Erforschung der polnischen und deutsch-polnischen Geschichte.
Das Institut hat sich seit der Gründung 1993 auch großes
Ansehen auf polnischer Seite erarbeitet. Der Opac ist ein
lohnender Einstieg bei der Literaturgeschichte zur polnischen
und ostmitteleuropäischen Geschichte.
H-Soz-u-Kult (www.h-soz-u-kult.de):
Die Suche im Archiv dieser Mailingliste gibt einen hervorragenden
Überblick über Rezensionen zu Neuerscheinungen im deutschsprachigen
Raum. Gerade wenn Neuanschaffungen anstehen, lohnt sich
hier vorab die Recherche.
Perlentaucher: Hier finden
Sie Buchrezensionen aus sechs führenden deutschsprachigen
Tageszeitungen. In einer kommentierten Presseschau finden
die aktuellen Themen der deutschen Feuilletons Erwähnung,
zu denen Links führen.
3. Portale
- Wissenschaft-Online
(www.wissenschaft-online.de): Ein Teil der Angebote ist
nur für Abonnenten zugänglich. Es bleiben aber immer noch
genügend freie Angebote aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen.
Informationsdienst Wissenschaft
(www.idw.de): Diesem Portal kann man aktuelle Pressemeldungen
aus der deutschen Forschungslandschaft entnehmen.
Nachrichtendienst für Historiker
(www.historiker.de): Die Presseschau für Historiker und
Archäologen ist seit 1995 im Internet und eine sehr komfortable
Informationsquelle.
Datenbank-Infosystem (DBIS)
(http://www.bibliothek.uni-regensburg.de/dbinfo/suche.phtml?lett=f&bib_id=alle&colors=3&gebiete=26):
Dieser Dienst wurde mit finanzieller Unterstützung des Bayerischen
Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst
von der Universitätsbibliothek Regensburg entwickelt und
wird derzeit von 42 Bibliotheken genutzt. Im Fachgebiet
Geschichte finden sich derzeit 443 Datenbanken, von denen
ein großer Teil frei zugänglich ist.
Vascoda (www.vascoda.de):
Hinter dem interdisziplinären Portal stehen Bibliotheken
führender Forschungseinrichtungen in Deutschland.
Clio-Online (www.clio-online.de):
Redaktionell betreutes Webverzeichnis zu geschichtswissenschaftlichen
Angeboten im Internet. Das umfangreiche Angebot macht eine
nähere Einarbeitung lohnend.
H-Soz-u-Kult (www.h-soz-u-kult.de):
In diesem Internetangebot werden die Rezensionen, Tagungsankündigungen
und –berichte dauerhaft archiviert, die auf der gleichnamigen
Mailingliste an rund 9000 angemeldeten Nutzer versandt werden.
Historicum (www.historicum.net):
Unter diesem Dach finden sich u.a. verschiedene Themenportale,
Rezensionen, Lehrmaterialien und Tagungsankündigungen. Länderportale
existieren für Estland, Frankreich, Italien, Lettland, Litauen,
Polen, Slowakei, Spanien, Tschechien. Fachportale gibt es
zu den Themen Frühe Neuzeit, Hexenforschung, Jüdische Geschichte,
Schwabenkrieg 1499, Zeitportal 1675-1725, Pompadour und
ihre Zeit, Französische Revolution, Napoleon Bonaparte,
Medien & Kommunikation
VL Geschichte (www.vl-geschichte.de/):
Die Virtual Library Deutschland ist nach verschiedenen Disziplinen
der Geschichtswissenschaften gegliedert. Die Seite gibt
einen Überblick über das Angebot.
Archaeologie-Online (www.archaeologie-online.de):
Eines der führenden Archäologieportale in Europa mit einer
umfassenden Linksammlung. Ein Bewertungssystem erlaubt die
Benotung der verlinkten Angebote.
archREAL (www.imareal.oeaw.ac.at/archREAL/):
archREAL ist eine im Aufbau befindliche archäologische Kleinfunddatenbank
am Institut für die Realienkunde des Mittelalters und der
frühen Neuzeit in Krems. Zwingend erforderlich ist eine
Registrierung per E-Mail. Vor der Benutzung empfiehlt sich
die Lektüre der einführenden Texte.
Zeitgeschichte online (www.zeitgeschichte-online.de):
Der Ableger von clio-online bietet Berichte und Links zu
aktuellen zeitgeschichtlichen Themen und Debatten, ebenso
eine Forschungs- und Projektdatenbank sowie die Einbindung
einer Aufsatzdatenbank.
LeMO. Deutschland im 20.
Jahrhundert (www.dhm.de/lemo/home.html): Das Projekt wird
derzeit federführend vom Deutschen Historischen Museum und
dem Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland betreut.
Die einzelnen Kapitel werden am Ende durch Zeitzeugenberichte
bereichert.
Topografie des NS-Terrors
(www.keom.de/denkmal/welcome.html): In den Jahren von 1933
bis 1945 überzog das nationalsozialistische Regime ganz
Europa mit einem komplexen System an Unrechtsstätten. Neben
den Konzentrations- und Vernichtungslagern wurden unter
Bezeichnungen wie "Arbeitserziehungslager", "Jugendschutzlager"
oder "Polizeihaftlager" weitere Stätten des Terrors errichtet,
in denen die Lebensbedingungen kaum anders waren als in
den Konzentrationslagern. Viele dieser Unrechtsstätten sind
heute vergessen, das Ausmaß der Verfolgung nahezu unbekannt.
Ein Großteil dieser 'vergessenen Orte' wird in diesem Projekt
des Hagener Karl Ernst Osthaus-Museums systematisch in einer
Datenbank erfasst.
mediaevum.de (www.mediaevum.de):
Hervorragend gepflegtes Internetportal zur deutschen und
lateinischen Literatur des Mittelalters.
mittelalterarchaeologie.de
(www.mittelalterarchaeologie.de): Auf dieser Homepage findet
man die Institutionen, die in der Mittelalterarchäologie
engagiert sind nach Bundesländern sortiert. Die Seite eignet
sich auch sehr gut für eine Schnellsuche nach der Instituten
für Vor- und Frühgeschichte bzw. nach den jeweiligen Landesämtern
für Bodendenkmalpflege.
Linkverzeichnis „Altertumswissenschaft
im Internet“ (http://www.ub.uni-konstanz.de/fi/ant/internet.htm):
Linkverzeichnis der Universitätsbibliothek Konstanz mit
detailliertem Sach- und Personenregister.
Düsseldorfer Virtuelle Bibliothek
(http://www.ub.uni-duesseldorf.de/fachinfo/dvb/index_html):
Kommentiertes Linkverzeichnis für Geistes- und Naturwissenschaften
der Düsseldorfer Universitätsbibliothek.
4. Quellen
- Ad fontes: Eine Einführung
in den Umgang mit Quellen im Archiv (http://www.adfontes.unizh.ch/1000.php):
Mit renommierten Preisen ausgezeichnetes Programm aus dem
Historischen Seminar der Universität Zürich. Sicher kein
Ersatz für die Praxis vor Ort, aber Pflichtlektüre vor dem
ersten Besuch.
Archive in Bayern (www.archive-in-bayern.de):
Das Portal der Generaldirektion der Staatlichen Archive
in Bayern führt zu den öffentlichen und privaten Archiven
im Freistaat Bayern. Es informiert über Archivbestände und
Benützungsmöglichkeiten, bietet interaktive Funktionen und
öffnet gegebenenfalls den Zugang zu einem erweiterten digitalen
Angebot der einzelnen Archive.
Archive in der BRD (www.uni-marburg.de/archivschule/fv61.html).
Online-Verzeichnis der Archivschule Marburg
Archive in Europa (www.uni-marburg.de/archivschule/fv62.html):
Online-Verzeichnis der Archivschule Marburg
Archive in Übersee (www.uni-marburg.de/archivschule/fv63.html):
Online-Verzeichnis der Archivschule Marburg
documentarchiv.de (www.documentarchiv.de):
Dokumenten- und Quellensammlung von Kai Riedel zur deutschen
Geschichte ab 1800. Mitte Februar 2005 waren 1085 Dokumente
eingestellt.
Historische Dokumente zu
Staatsorganisation, Grund- und Menschenrechten (www.uni-wuerzburg.de/rechtsphilosophie/hdoc/index.html):
Angebot des Lehrstuhls für Rechtsphilosophie, Staats- und
Verwaltungsrecht an der Universität Würzburg.
verfassungen.de (www.verfassungen.de):
Sammlung gegenwärtiger und historischer nationaler und internationaler
Verfassungstexte.
regesta-imperii.org (www.regesta-imperii.org):
Als Inventar aller urkundlichen und historiografischen Quellen
der römisch-deutschen Könige von den Karolingern bis zu
Maximilian I. sowie der Päpste des frühen und hohen Mittelalters
gehören die Regesta Imperii zu den großen Quellenwerken
zur deutschen und europäischen Geschichte.
The Latin Library (www.thelatinlibrary.com):
Umfangreiche Quellensammlung lateinischer Autoren der Antike
und des Mittelalters.
Epigraphische Datenbank
Heidelberg (www.uni-heidelberg.de/institute/sonst/adw/edh/index.html.de):
Die Datenbank der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
umfasst derzeit über 36.000 Inschriften des Imperium Romanum
und somit die meisten wichtigeren Texte, die außerhalb der
großen Inschriftencorpora publiziert wurden. Es wird angestrebt,
die Texte mit allen verfügbaren Informationen zu Inschrift
und Inschriftträger, mit den einschlägigen bibliografischen
Angaben und, wo möglich, mit Fotos zu verbinden.
Epigraphische Datenbank
Clauss/Slaby (http://compute-in.ku-eichstaett.de:8888/pls/epigr/epigraphik):
Die Datenbank soll alle lateinischen Inschriften erfassen,
wobei die Texte aufgelöst und ergänzt werden. Die Präsentation
der Texte ist einfach gestaltet. Derzeit sind 300.454 Datensätze
aus über 500 Publikationen für mehr als 15.000 Orte aufgenommen
(Stand: Mitte Februar 2005).
Numismatische Bilddatenbank
Eichstätt (http://www.ku-eichstaett.de/Fakultaeten/GGF/fachgebiete/Geschichte/Alte
Geschichte/Projekte/nbe.de): In der Datenbank des Lehrstuhls
für Alte Geschichte der Katholischen Universität Eichstätt
werden hochauflösende Abbildungen einer breiten Auswahl
antiker Münzen dargeboten. Die Kooperation mit einigen bedeutenden
Auktionshäusern hat den Aufbau einer virtuellen Sammlung
auch wertvollster Münzen ermöglicht, die in dieser Auswahl
nur wenige reale Wissenschaftseinrichtungen vorweisen können.
5. Online-Lektüre: Leseecken im
Internet
- Elektronische Zeitschriftenbibliothek
(www.ku-eichstaett.de/Fakultaeten/GGF/fachgebiete/Geschichte/Alte%20Geschichte/Projekte/nbe.de):
Das Angebot ist ein kooperativer Service von 300 Bibliotheken
mit dem Ziel, einen einfachen und komfortablen Zugang zu
elektronisch erscheinenden wissenschaftlichen Zeitschriften
zu bieten. Zu den einzelnen Zeitschriften existieren unterschiedliche
Zugangsberechtigungen.
Zeitenblicke (www.zeitenblicke.de):
Wissenschaftliche Online-Zeitschrift, die von einer Fachredaktion
betreut wird. In jeder Ausgabe gibt es einen neuen Themenschwerpunkt
aus dem Bereich der Neuzeit oder Zeitgeschichte.
Concilium medii aevi. Zeitschrift
für Geschichte, Kunst und Kultur des Mittelalters und der
frühen Neuzeit (www.cma.d-r.de): Die von einem wissenschaftlichen
Beirat betreute Zeitschrift publiziert Aufsätze und Rezensionen
zu Themen aus dem gesamten Bereich der Mediävistik und der
Frühen Neuzeit. Es ist insbesondere den Gegenständen der
Geschichte, Kunstgeschichte, Archäologie und Philologie
gewidmet. Ausdrücklich willkommen sind Publikationen von
fachübergreifendem Interesse.
Göttinger Forum für Altertumswissenschaft
(http://webdoc.sub.gwdg.de/edoc/p/gfa/index.html): Das Göttinger
Forum für Altertumswissenschaft (GFA) macht es sich zur
Aufgabe, neueste Forschungsergebnisse auf schnellstem Wege
der wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorzustellen. Es publiziert
Aufsätze und Rezensionen zu Themen aus dem gesamten Bereich
der griechisch-römischen Antike und ihren Randgebieten.
Auch hier wacht eine Fachredaktion über die Qualität der
Beiträge.
archaeologisch.de (www.archaeologisch.de):
Redaktionell betreute Zeitschrift für Archäologie im Internet.
Die Artikel (Lesetipp: Archäologie der Richtstätten) und
Informationen reichen von Aufsätzen in bildschirmtauglicher
Länge über Ausstellungstermine bis hin zu Rezensionen.
KU Eichstätt, Alte Geschichte;
Onlinepublikationen (www.gnomon.ku-eichstaett.de/LAG/articles.html):
Texte von Veröffentlichungen des Eichstätter Lehrstuhlinhabers
für Alte Geschichte, Prof. Dr. Jürgen Malitz. Zu den Themen
gehören unter anderem: Imperium Romanum und Europagedanke,
Der Umgang mit Fremden in der Welt der Griechen, Globalisierung?
Einheitlichkeit und Vielfalt des Imperium Romanum. Die Online-Datenbank
erlaubt jeweils die Recherche in erfassten Literatur der
letzten vier Jahre. Der komplette Datenbestand steht auf
der kommerziellen CD-ROM zur Verfügung.
Freiburger Online-Publikationen
(www.ufg.uni-freiburg.de/d/publ/): Überwiegend Artikel,
die sich mit Projekten des Freiburger Instituts für Vor-
und Frühgeschichte aus den verschiedensten Epochen beschäftigen.
Bulletin des Deutschen Historischen
Instituts Warschau (www.dhi.waw.pl/de/instytut/biuletyn/):
Wer einen kompakten Einstieg in die deutsch-polnische Forschungsthematik
bzw. in die Wissenschaftslandschaft sucht, wird hier bestens
bedient.
Bundesinstitut für Kultur
und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (www.bkge.de/7090.html):
Besonders empfehlenswert sind hier die Bibliografien zu
Themen wie „Deutsche Presse in Ungarn“ oder zum „Polenbild
in der deutschen Literatur“.
Mitteilungen der Residenzenkommission
(http://resikom.adw-goettingen.gwdg.de/altheft.htm): Städte
wie Neuburg an der Donau, Ingolstadt, Straubing, Landshut
oder München zeigen beispielhaft, welch weitreichende Folgen
der Aufstieg zur landesherrlichen Residenz für die Gemeinwesen
haben konnte. Die Mitteilungen der Residenzenkommission
geben einen Einblick in die aktuellen Forschungen auf diesem
Gebiet.
Newsletter des Arbeitskreises
Militärgeschichte (www.akmilitaergeschichte.de): Der Newsletter
informiert über den Stand der modernen sozialgeschichtlich
orientierten Militärgeschichtsforschung.
6. Didaktik
- Bayerische Landeszentrale
für politische Bildungsarbeit (www.stmuk.bayern.de/blz/):
Ausführliche Informationen zu Veranstaltungen, Publikationen,
Videos und sonstigen Aktivitäten des Hauses.
Museumspädagogisches Zentrum
München (www.mpz.bayern.de/): Informationen zum reichhaltigen
Angebot rund um die Ausstellungen im Raum München.
Akademie für Lehrerfortbildung
und Personalführung Dillingen (http://alp.dillingen.de/index.html):
Informationen zum Weiterbildungsangebot für Lehrerinnen
und Lehrer.
Bayerischer Schulserver
(www.schule.bayern.de/): Die Homepage liefert regelmäßig
Hinweise auf unterrichtsrelevante Internet- und Softwareangebote.
Ferner erschließt sich von hier eine Datenbank aller bayerischen
Schulen, Foren und Newsletter gehören ebenfalls zum Angebot.
Lehrer-Online (www.lehrer-online.de):
Das Projekt des Vereins „Schulen ans Netz e. V.“ überzeugt
vor allem mit seinen Unterrichtsvorschlägen. Mit dem Homepage-Generator
Primolo können Lehrer und Schulklassen eigene Websites bauen.
Von hervorragender Qualität sind die Links für Kinder.
Schulen ans Netz e.V. (www.schulen-ans-netz.de):
Die Seite bietet umfangreiche Informationen zu Fragen aus
dem Bereich Schule und Neue Medien. Nützlich sind auch die
Recherchemöglichkeiten nach einzelnen Schulen.
teachSam (www.teachsam.de):
teachSam folgt bei der Materialauswahl, - Zusammenstellung
und -aufbereitung einem konstruktivistisch orientierten
Projektansatz. a) Verfügbarmachen von Lern- und Arbeitstechniken
sowie sonstigen Werkzeugen für den eigenaktiven und konstruktiven
Umgang mit diesen Informationen, b) Hilfe bei Planung und
Organisation des Lernens als Einzelner oder in der Gruppe,
c) Anbieten einer prinzipiell offenen, aber vielseitig verknüpften
Netzstruktur im Datenbestand.
Zentrale für Unterrichtsmedien
im Internet e.V. (www.zum.de): Umfangreiches Material zur
Unterrichtgestaltung. Interessant sind die Chatmöglichkeiten
und die betreuten Mailinglisten für Fachlehrer.
VL Geschichtsdidaktik (www.erlangerhistorikerseite.de/geschichtsdidaktik/lehrer.html):
Qualitätvolle Links und Literaturhinweise zum Thema.
Seiten für Deutsch- und
Geschichtslehrer (www.ralph-arndt.de): Die Seite besticht
durch fachkundig kommentierte Links. Hier finden sich auch
„Internetperlen“ wie
www.entschuldigungszettel.de.
PSM Data Geschichte (www.zum.de/psm/):
PSM steht für (P)rimärliteratur, (S)ekundärliteratur und
Unterrichts(M)aterialien. Darüber hinaus ist das Angebot
nach Epochen gegliedert.
LeaNet (www.leanet.de):
LeaNet steht für „Lehrerinnen-Angebot im Netz“ und bietet
neben zahlreichen Informationsangeboten eine nur Frauen
vorbehaltene Diskussions-, Lern- und Arbeitsplattform. LeaNet
richtet sich insbesondere an Lehrerinnen und Referendarinnen.
Über die Anmeldung erhalten alle LeaNet-Mitglieder automatisch
einen kostenlosen E-Mail-Account sowie den Zugang zu allen
Angeboten und Arbeitsbereichen.
LizzyNet (www.lizzynet.de):
Mit LizzyNet – Schülerinnen im Netz bietet Schulen ans Netz
e.V. eine Online-Plattform, die sich speziell an Mädchen
und junge Frauen richtet. Neben Angeboten, mit der Cyberwelt
zu kommunizieren und zu spielen, finden Schülerinnen Informations-
und Lernplattformen, die Computer-, Berufs- und Lebenswelten
aus dem Blickwinkel von Mädchen und jungen Frauen betrachten.
Das Projekt richtet seine Angebote sowohl an Anfängerinnen
als auch an Internet-Profis und bietet innovative Möglichkeiten
für die selbstbestimmte Nutzung und Gestaltung des Internets.
„Mädchen für Technik“-Camp
(www.tezba.de/): Die fünftägigen Camps finden jährlich in
den Sommerferien statt. Im Mittelpunkt jedes Camps steht
ein Unternehmen, in dem an einem konkreten Projekt gearbeitet
wird. (Zugang über den Menüpunkt Technik)
Girls’ Day (www.girls-day.de):
Der Girls’ Day ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung
an dem zahlreiche Unternehmen, Organisationen, Handwerksbetriebe
und Behörden ihre Türen für Mädchen der 5. bis 10. Klassen
öffnen und ihnen Einblicke in vor allem technische und naturwissenschaftliche
Berufsfelder ermöglichen.
7. Landesgeschichte
- VL Landes- und Regionalgeschichte
(www.landesgeschichte.de): Die Seite bietet den Zugang zu
den verschiedenen landesgeschichtlichen Portalen der Virtual
Libary.
Adressen der Archäologie
in Bayern (www.gesellschaft-fuer-archaeologie.de/dpfl/lsa.htm):
Verzeichnis der Ämter für Denkmalpflege und Kommunalarchäologien
auf der Homepage der Gesellschaft für Archäologie in Bayern.
Bayerisches Landesamt für
Denkmalpflege (www.blfd.bayern.de/blfd/): Besonders interessant
sind die Recherchemöglichkeiten in der Bayerischen Denkmalliste.
Bayerische Verwaltung der
staatlichen Schlösser und Seen (www.schloesser.bayern.de/):
U.a. ist hier eine Ortsnamensuche nach Burgen, Schlössern,
Residenzen möglich.
Bayerisches Hauptstaatsarchiv
(www.gda.bayern.de/hstaix.htm): Übersichtlich gegliederte
Seite mit den Adressen der regionalen Staatsarchive und
Hinweisen zu den Ausstellungen des Hauses.
Landesstelle für die nichtstaatlichen
Museen in Bayern (www.museen-in-bayern.de/inhalt/content_fs.php?type=landesstelle):
Zur Erhaltung und Pflege des kulturellen Erbes in den bayerischen
Museen wurde bereits 1908 das Angebot staatlicher Betreuung
gesetzlich verankert. Heute unterstützt die Landesstelle
als Service-Einrichtung des Freistaats die mehr als 1000
nichtstaatlichen Museen Bayerns bei Neuplanungen sowie in
allen fachlichen Fragen des Museumsalltags.
Bayerischer Landesverein
für Heimatpflege (www.heimat-bayern.de): Zum Aufgabenspektrum
des Vereins gehört der Schutz ländlicher Bausubstanz, die
Pflege der Musik, der Tracht und des Brauchtums. Derzeit
entsteht ein Brauchkalender online. Über dem Menüpunkt „Adressen“
kann nach den Bezirks-, Kreis- und Stadtheimatpflegern gesucht
werden.
Mailingliste Bavaria (www.bingo-ev.de/%7Eks451/archaeol/index.htm#BAVARIA-L):
Bavaria ist eine Mailingliste für bayerische Geschichte
und Vorgeschichte, Numismatik und Brauchtum in Bayern. Sie
steht grundsätzlich jedem an der bayerischen Archäologie
und Geschichte Interessierten offen.
Mailingliste „Geschichte
Bayerns“ (www.geschichte-bayerns.de/index.htm):Das Forum
dient der Diskussion und dem Austausch von Informationen
zur wissenschaftlichen Erforschung der Geschichte Bayerns.
Grundsätzlich soll die Möglichkeit des Mediums zur einfachen
und schnellen Kommunikation für die Verbesserung des Informationsflusses
innerhalb der historischen Forschung genutzt werden. Das
Forum zielt grundsätzlich auf graduierte Wissenschaftler
und Angehörige universitärer und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen,
doch auch Studierende höherer Semester (Magistranden, Examenskandidaten)
sind zur Teilnahme eingeladen.